ATR von Binter Canarias: Die Büros auf Kap verde sind schon eröffnet.

Binter und Smart LynxNewcomer nehmen Kap Verde ins Visier

Auf den Kapverdischen Inseln bekommt die einheimische Fluggesellschaft TACV es mit zwei Herausforderern zu tun – dabei ist sie eh schon wirtschaftlich angeschlagen.

Top-Jobs

LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

VIP Flight Attendant (f/m/d) (full time)

Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Luftaufsicht, Erlaubnisse

Schönefeld (bei Berlin)
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in örtliche Luftaufsicht (2 Stellen)

Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Schönefeld (bei Berlin)

570 Kilometer vor der Küste des Senegals im Atlantik liegen zehn Inseln, neun von ihnen sind bewohnt. Und sieben davon werden durch Flüge der Ex-Staatsfluggesellschaft TACV verbunden. Doch auf dem Markt, der auch immer mehr Touristen lockt, wollen nun zwei neue Herausforderer mitmischen, wie African Aerospace berichtet: Binter Canarias und die lettische Smart Lynx.

Binter Canarias verbindet die Kanarischen Inseln seit 2012 mit Kap Verde und hat 2015 in der Hauptstadt Praia auf der Insel Santiago Büros eröffnet. Die Fluglinie will zuerst die Inseln Santiago, Sal und Boavista mit eigenen Flügen verbinden und schließlich alle Inseln, die über einen Flughafen verfügen, in ihr Netz aufnehmen. Zunächst sollen laut dafür zwei ATR 72 im Inselstaat stationiert werden.

Auch Smart Lynx im Wartestand

Eigentlich wollte Binter schon Ende vergangenen Jahres starten, hatte im Mai 2016 laut einem Sprecher aber immer noch nicht alle administrativen Hürden genommen. Ziel ist es demnach, so schnell wie möglich den Flugbetrieb auszunehmen.

Mit Verspätungen hat laut African Aerospace auch die lettische Charterfluggesellschaft Smart Lynx zu kämpfen, die zwei Airbus A320 auf Kap Verde stationieren und die baltischen Staaten mit der Inselgruppe verbinden möchte. Eine Lizenz der lokalen Behörden werden die Letten laut eigenen Angaben aber wohl nicht vor November 2016 bekommen.

Der Staat muss helfen

Die im Jahr 2006 privatisierte TACV (Transportes Aéreos de Cabo Verde) bietet nicht nur Flüge zwischen den sieben Inseln an, sondern auch mehrere Verbindungen nach Westeuropa, eine in die USA, eine in den Senegal und vier nach Brasilien. Die Airline verfügt über 1 ATR 42 und 3 ATR 72 für regionale Verbindungen sowie je ein Airbus A320 und eine Boeing 757-200. Wirtschaftlich ist es um die Airline nicht gut bestellt, sie macht Verlust und ist auf Unterstützung des Staates angewiesen. Erst Ende August genehmigte die Regierung einen Kredit in Höhe von umgerechnet 890.000 Euro.

Mehr zum Thema

Boeing 757 von Cabo Verde Airlines: Oft nach Brasilien unterwegs.

Icelandair bekommt eine Schwester in Afrika

Flieger von Icelandair: Engagements fern der Heimat im Visier.

Icelandair vor Übernahme von Cabo Verde Airlines

Boeing 757 von Cabo Verde Airlines: So nennt sich die Fluglinie künftig. TACV fällt weg.

TACV ändert den Namen

Flieger von TACV: Bald ist Icelandair verantwortlich.

Icelandair wird in Afrika aktiv

Video

Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug über die Piste hinausgeschossen und am Stand zum Stehen gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Zwei der drei Löschfahrzeuge am Flughafen St. Helena: Weil alle Fahrzeuge defekt sind, darf der Flughafen kein Flüge mehr abfertigen.
Die Atlantikinsel St. Helena ist aktuell nicht mehr per Flugzeug erreichbar. Alle drei Fahrzeuge der Flughafenfeuerwehr sind defekt. Wann der Flugverkehr wieder starten kann, ist unklar.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A350 von Air France nach der Landung in Abidjan: Die Passagiere konnten das Flugzeug über Treppen verlassen.
Kleiner Fehler mit großer Wirkung: Ein Airbus A350 von Air France bog nach der Landung in Abidjan falsch ab und blieb stecken. Er musste aufwändig geborgen werden.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies