Geplantes Terminal des Karaikal Airport: Vor allem für Pilger interessant.

Erster Privatflughafen für Indien

In Indien bauen Private innerhalb von zwei Jahren den neuen Karaikal Airport. Er soll Touristen und Pilger anziehen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Der Name soll Programm sein. Super Airport Infrastructure Private Limited heißt das Unternehmen einer Gruppe von Industriellen aus der südindischen Stadt Coimbatore. Sie wollen gemeinsam den ersten zu 100 Prozent privat finanzierten Flughafen Indiens bauen. Jetzt bekamen sie alle notwendigen Genehmigungen für den Bau. Der Flughafen entsteht in der Hafenstadt Karaikal an der Südostküste des Subkontinents. Laut der Times of India will der Flughafen vor allem Touristen anziehen. Die Gegend biete einen hohen Freitzeitwert. Auch Pilger werden als Zielgruppe anvisiert: In der Gegend befinden sich religiöse Stätten wie die Schreine Nagore Dargah und Shrine Basilica in Velankanni und berühmte Tempel wie der Vaidyanathaswamy in Vaitheeswarankovil, wie die Zeitung The Hindu schreibt.

Der Flughafen im Gliedstaat Tamil Nadu wäre der erste des Landes, welcher ausschließlich mit privatem Kapital finanziert werde, so J Venkatesam Chowdhury, Vorsitzender von Super Airport Infrastructure Private Limited. Das Nachrichtenportal Express Buzz berichtet, dass sich der Standort des zukünftigen Flughafens auch gut für Frachtflüge eignen würde, da Karaikal eine Hafenstadt ist. Die erste Bauphase umfasst den Bau der 1,8 Kilometer langen Start- und Landebahn, sowie des Terminals. Öffnen soll der Airport bereits 2014.

Regierung sollte beteiligt sein

Zu einem späteren Zeitpunkt soll die Piste dann auf 2,6 Kilometer verlängert werden und das Terminal doppelt so viele Passagiere abfertigen können, wie das Wirtschaftsmagazin The Economic Times berichtet. Das soll aber fünf Jahre nach Eröffnung geschehen. Das gesamte Flughafenareal wird sich auf etwa 1,6 Quadratkilometer belaufen. Angela Gittens, Vorsitzende des Airports Council International (ACI), sieht Projekte wie dieses kritisch. Dem Fachmagazin CAPA sagte sie, dass die Regierung bei solchen Vorhaben beteiligt sein und die Infrastruktur zur Verfügung stellen sollte. Dadurch würde das Risiko solcher Vorhaben verteilt. Private Beteiligungen an Flughäfen sind in Indien nicht selten. So werden die Flughäfen in Delhi, Mumbai oder Bangalore zum Teil mit privaten Geldern finanziert. Aber voll privatisierte Airports existieren bis jetzt nicht.

Die Lage:

Mehr zum Thema

Air India One Flugverlauf nach Tashkent: Indiens Premierminister musste einen großen Umweg nehmen.

Indiens Premierminister muss 6200 Kilometer langen Umweg nach Usbekistan fliegen

Dassault Rafale C der Indian Air Force: Die Armee will sich modernisieren.

Indiens Milliarden-Poker um eine schlagkräftigere Luftwaffe

ticker-indien

Lockheed Martin, Embraer oder Airbus? Indien will 60 neue Militärtransporter

ticker-star-air

Flughafen Solapur erhält ab August wieder Star-Air-Flüge nach Mumbai

Video

Die D-AIHW von Lufthansa: Der Airbus A340-600 machte die Derière.
Jetzt ist es vorbei mit Airbus A340-600 bei Lufthansa. Zum Abschied des letzten Exemplares des Vierstrahlers blicken wir auf fünf Besonderheiten zurück, die ihn zu einem der faszinierendsten Langstreckenjets machten.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
airbus a321 p2f qantas
Einst beförderten sie Fluggäste für China Southern: Jetzt erweitert Qantas mit umgebauten A321 ihre Frachterflotte und fliegt mit den Airbus-Jets für die australische Post. Es ist die Ablösung für die BAE 146-300.
Timo Nowack
Timo Nowack
Blick aus dem Airbus A340-600 von Lufthansa: Jetzt ein Bild der Vergangenheit.
Nach 23 Jahren hat Lufthansa ihren letzten regulären Flug mit einem Airbus A340-600 absolviert. Am Steuer saß Lufthansa-Airlines-Vorstand Francesco Sciortino. Es war ein emotionaler Abschied von einem Flugzeug, das für viele etwas Besonderes war - aber einfach nicht mehr mit den moderneren Modellen mithalten kann.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin