Flieger von Hellenic Seaplanes: Die Investoren haben Angst.

Hellenic SeaplanesGrexit-Krise trifft neue griechische Airline

Eigentlich sollte Hellenic Seaplanes bald mit Wasserflugzeugen Touristen zwischen den griechischen Inseln hin und herfliegen. Doch die Krise machte dem Start-Up einen Strich durch die Rechnung.

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Hunderte Inseln im blauen Mittelmeer, heißes mediterranes Klima, leckeres Essen – das klingt nach der perfekten Feriendestination. Und daher auch nach dem perfekten Ort, um sich mit einer Wasserflugzeug-Airline auf den Markt zu wagen. Das dachte man sich auch bei Hellenic Seaplanes. Die neue Airline hatte bereits über 100 Ziele ausgemacht, die sie auf Linienflügen mit ihren Wasserflugzeugen bedienen wollte. Für Touristen, die von einer griechischen Insel zur anderen reisen wollen, geht das mit dem Flieger deutlich schneller als mit dem Schiff.  Wenn da nur nicht die Schuldenkrise wäre.

Noch immer ist unklar, ob Griechenland in der Eurozone verbleibt oder es zu einem Grexit kommt. Doch Touristen sind bereits jetzt besorgt um die Zukunft des Landes und zögern, ehe sie nach Griechenland reisen. Ohne viel Bargeld traut sich niemand mehr in die Ferien auf die Inseln. Das haben auch die Investoren von Hellenic Seaplanes bemerkt. Sie haben ihre Gelder vorerst eingefroren, wie die Zeitung Ekathimerini schreibt. Buchen kann man auf der Internetseite momentan nichts. Die Fluggesellschaft bittet dort um Geduld.

«Investoren haben Angst»

«Die Investoren haben etwas Angst», erklärte Nicolas Charalambous, Chef von Hellenic Seaplanes. Kein Wunder: Verglichen mit dem Vorjahr gingen allein die Buchungen aus Deutschland im Juli dieses Jahres bisher fast 40 Prozent zurück, wie Berechnungen des Software-Anbieters Amadeus zeigen. Charalambous gibt sich dennoch optimistisch: Er glaube daran, dass der Tourismus die wichtigste Industrie des Landes bleiben werde, erklärte der Unternehmer laut der Nachrichtenagentur Bloomberg.

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