ATR über Andorra: Das Fürstentum lebt vom Tourismus.

Cielo FlyNeue Fluglinie will Andorra mit Europa verbinden

In Frankreich arbeitet eine Gruppe von Unternehmern an einer neuen Airline. Cielo Fly schielt besonders auf Strecken ab Andorra.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Der Aeroport Andorra-La Seu d’Urgell investiert. Er führt im Frühling ein GPS-Anflugverfahren ein und installiert eine neue Pistenbefeuerung. Danach kann er auch abends und frühmorgens sowie von größeren Flugzeugen angeflogen werden. Der Flughafen hofft, dadurch Charter- und Linienflüge anzuziehen - etwa aus Madrid, Frankfurt, Paris oder Rom.

Noch ist es nicht soweit. Doch zumindest eine Fluggesellschaft zeigt schon Interesse, den Flughafen von Andorra, der rund zwölf Kilometer südlich des Fürstentums auf dem Berg Ensiula in Katalonien liegt, anzufliegen. Cielo Fly möchte von dort aus ab Ende 2021 nach Madrid und Paris fliegen. Aus Frankreich und Spanien stammen die meisten Touristen, die Andorra besuchen.

Start mit einer ATR

Wie Mitgründer Martial Bot dem Portal Aeronewsx verriet, will Cielo Fly mit einer ATR starten. Sie wird in Toulouse stationiert sein, wo die Techniker der Airline sitzen. Der Überführungsflug zwischen der südfranzösischen Stadt und Andorra-La Seu d’Urgell wird jedoch ebenfalls buchbar sein, woraus sich die Fluggesellschaft Zusatzeinnahmen erhofft.

Im Frühjahr soll eine zweite ATR zur Flotte stoßen. In Stein gemeißelt sei allerdings noch nichts, ergänzt Bot im Gespräch mit aeroTELEGRAPH. Auch London-City und Genf nannte er schon als mögliche Ziele in der Zukunft. Aktuell arbeite man aber an der Erlangung eines Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (im Englischen Air Operator Certificate oder kurz AOC). «Es ist eine langer und mühsamer Weg», sagt er. Aber man werde das schaffen.

Deutschland, Österreich und Rest der Schweiz zu weit entfernt

Andere Destinationen in Deutschland, der Schweiz und Österreich sieht er dagegen nicht als interessant an, wie er weiter erklärt. «Die Ziele liegen weit weg und wir wollen uns auf regionale Flüge fokussieren», sagt er. «Unser Ziel ist es, Mobilität und Tourismus mit einem sauberen Verkehrsangebot zu ermöglichen.»

Andorra wird dabei der primäre Fokus der kleinen Regionalairline sein. Wenn sich Chancen ergäben, werde man aber auch weitere Destinationen ab Toulouse anbieten, so Bot.

Mehr zum Thema

Flughafen Andorra-La Seu d’Urgell: Verbindungen in europäische Städet als Ziel.

Flughafen Andorra will Flüge nach Paris, Frankfurt und Rom

Der Flughafen La Seu d'Urgell: hier will Air Andorra landen.

Eine Fluggesellschaft für Andorra

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair Malta Air Boeing 737-800 Landung

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Video

Airbus A380 von Lufthansa: Die D-AIMH wird noch bis Anfang Juni in. Dresden umgebaut.
Noch hängen Kabel aus der Kabine und manche Fußablagen fehlen. Doch der Umbau der Airbus A380 von Lufthansa bei EFW in Dresden zeigt bereits, wie die modernisierte Business Class aussehen wird. Der Zeitplan ist straff – und die Logistik kompliziert.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin