Gebets-App: Die Macher sehen eine Marktlücke.

Die Gebets-App fürs Flugzeug

Ein Unternehmen aus Singapur entwickelte ein neues Programm. Es ermöglicht Moslems auch an Bord eines Flugzeugs das korrekte Beten in Richtung Mekka.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

In der Luft ist alles anders. Gerade auf Langstreckenflügen ist es schwer, die exakte Zeit zu kennen – geschweige denn genau zu wissen, wo welche Himmelsrichtung ist. Für gläubige Moslems ist das oft ein Problem. Denn sie müssen fünf Mal am Tag zu bestimmten Zeiten beten. Und sie müssen dabei auch in eine bestimmte Richtung blicken - nach Mekka. Das alles an Bord eines Flugzeuges zu tun, war bisher nicht so einfach. Eine neue App fürs Smartphone soll das nun aber für den Passagier übernehmen.

Die Firma Crescentrating aus Singapur ist auf Reisedienstleistungen für Moslems spezialisiert. Sie bewertet etwa Hotels nach bestimmten mit dem islamischen Glauben vereinbaren Kriterien oder zeigt besonders gute Destinationen auf. Sie bietet auch den Service an, sich online die richtigen Zeiten für das Gebet ausrechnen zu lassen. Diese musste man sich allerdings notieren oder merken. Die neue App «Crescent Trips» geht nun einen Schritt weiter.

Auch der Ort wird angezeigt

User können ihre Reisedaten eingeben, während sie noch online sind. Die App berechnet dann nicht nur die korrekten Gebets-Zeiten, sondern auch die Richtung, in der Mekka liegt. Das ganze wird dann auf dem Handy gespeichert und ist auch im Offline-Modus zugänglich. Zusätzlich sind dort auch Gebetstexte auf englisch und arabisch sowie Videos gespeichert. Noch ist die App nur für das iPhone verfügbar, doch schon bald soll sie auch für Android gestaltet werden.

«Der Markt muslimischer Reisender wird viel zu wenig bedient», sagt Crescentrating-Chef Dany Bolduc. Dabei habe er enormes Potenzial. Das Unternehmen errechnete, dass die Zahl muslimischer Reisender schneller wächst als der globale Schnitt. Von heute 126 Milliarden Dollar an Ausgaben soll sich der Markt bis 2020 auf 192 Milliarden vergrößern.

Video

Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Rundflug zur Aero Friredrichshafen: Blick auf die Insel Mainau
Auf der Aero Friedrichshafen wurden die Flugzeuge ausgestellt und bewegten sich nicht – außer das von Alpen Air. Die kleine deutsche Airline hob ab und zeigt, wie sich die Allgemeine Luftfahrt wirklich anfühlt. Ein kurzer Flug, der lange im Kopf bleibt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies