Strand in Tunesien: Massiv weniger Touristen seit den Unruhen.

Neue Airlines für Tunesien

Die Unruhen haben dem Tourismus im nordafrikanischen Land arg zugesetzt. Dennoch blüht die Luftfahrtbranche.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Als am 14. Januar Diktator Zine el-Abidine Ben Ali das Land fluchtartig verließ, feierte das Volk. Doch so sehr man sich freute, den korrupten Präsidenten losgeworden zu sein, so sehr brachte die Revolution die Wirtschaft des Landes in Schwierigkeiten. Die wochenlangen Unruhen sorgten dafür, dass bis zum 20. August nur 2,8 Millionen Gäste anreisten - fast 40 Prozent weniger als vor einem Jahr. Mehrere Hotels mussten schließen, fast 90'000 Stellen gingen gemäß dem Fachportal African Manager verloren.

Dennoch finden nun in Tunesien zahlreiche Neugründungen im Bereich Tourismus statt. Wie das Fachportal Destination Tunisie meldet, werden die nationalen Aufsichtsbehörden am 7. September gleich zwei neuen Fluggesellschaften die Lizenz erteilen - ohne aber Details zu den Projekten zu nennen. Bereits im Juli war bekannt geworden, dass Geschäftsmann Mohamed Frikha ebenfalls ins Fluggeschäft einsteigt. Er will bis im Frühling 2012 mit seiner Syphax Airlines starten.

Nach Frankreich und Italien

Das Projekt Syphax ist bereits sehr konkret. Die Fluglinie will mehrere Ziele in Frankreich anfliegen, aber auch Städte in Italien, Marokko, der Türkei und auch eine Verbindung nach Tripolis anbieten. Die Flotte soll aus zwei Airbus A319 bestehen. Als Basis wählt Syphax - ausgerüstet mit einem Grundkapital von 10 Millionen Dinar (5 Millionen Euro/6 Millionen Franken) - den Flughafen Sfax-Thyna am Mittelmeer.

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies