Das neue Erscheinungsbild von Alas-U: So werden die Bombardier CRJ900 aussehen.

Alas-U - Uruguays neue Airline

Ex-Mitarbeiter der uruguayischen Nationalairline Pluna planen seit Monaten eine neue Fluglinie. Nun gibt es einen Namen und einen Zeitplan.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Seit bald einem Jahr fliegt Pluna nicht mehr. Die uruguayische Nationalairline stellte am 6. Juli 2012 ihren Flugbetrieb ein – nach 76 Jahren. Seither versuchen ehemalige Angestellte mit viel Enthusiasmus und mit Unterstützung der Regierung, sie wieder in die Luft zu bringen. Am 1. April 2013 hätte die neue-alte Airline wieder starten sollen. Doch diese Pläne sind bereits überholt. Das Projekt hat Verspätung. Nun soll es im vierten Quartal so weit sein. Den neuen Businessplan legte das Management der Fluggesellschaft kürzlich dem Staatspräsidenten und dem staatlichen Hilfsfonds Fondes Fondo de Desarrollo vor. Der Staat gewährte daraufhin ein Darlehen von 15 Millionen Dollar als Anschubfinanzierung.

Die neue uruguayische Nationalairline wird zuerst eine Flotte von vier Bombardier CRJ900 besitzen, welche früher Pluna gehörten. Die Pläne, mit sieben Maschinen zu starten, wurden nach unten korrigiert. Der Flugzeugpark soll nun nach und nach vergrößert werden. Als erste Destinationen sind Asunción, Buenos Aires, Curitiba, Porto Alegre, Rio de Janeiro, São Paulo und Santiago de Chile vorgesehen. Insgesamt rechnet das Management am Anfang mit rund 350 bis 400 Angestellten, wie die nationale Zeitung El Pais schreibt.

Rückenwind dank Air France & Co.

Auch einen definitiven Namen hat das Projekt inzwischen. Der Arbeitsname Coopluna wurde fallengelassen. Nach intensiven Marktstudien entschloss sich das Management für Alas-U. Er strahle ein uruguayisches Flair aus.

Bei Alas-U freut man sich auch, dass Uruguay von internationalen Fluggesellschaften gerade wieder auf die Weltkarte gesetzt wird. Air France und Turkish Airlines bieten neuerdings wieder Direktflüge nach Montevideo an. «Sie alle werden zusätzliche Passagiere nach Uruguay bringen», so Geschäftsführer Nicolás de los Santos gegenüber dem Sender Radio Uruguay.

Mehr zum Thema

Kampfdrohneneinsatz im Dschungel Kein Entkommen für Drogenschieber

Wie die Armee der USA Drogenkartelle aus der Luft bekämpft

Airbus A220 von Air Baltic: Bald in Uruguay?

Airbus A220 von Air Baltic werden für Uruguays neue Airline fliegen

Einsteigen in Istanbul: Offenbar durften viele Russinnen und Russen nicht mit.

Russland warnt Bürger vor Flügen mit Turkish Airlines

Airbus A350 von Iberojet: Bald ab Caracas im Einsatz.

Venezolanische Airline kommt mit Airbus A350 nach Europa

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier