Blick vom Flughafen Kathmandu aus: Keine großen Flieger mehr.

Nepal bannt Langstreckenjets

Die Pisten in Kathmandu halten schwere Großflugzeuge nicht mehr aus. Daher dürfen diese vorerst nicht mehr nach Nepal fliegen. Das trifft Air Asia X hart.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Nur einen Großflughafen hat Nepal bisher. Doch auch an den Tribhuvan International Airport in der Hauptstadt Kathmandu fliegen vorerst keine Flugzeuge mehr, die aus weiter entfernten Zielen kommen. Denn die 46-jährige Start- und Landebahn hält die schweren Jets nicht mehr aus.

Die Piste weist inzwischen an verschiedenen Stellen Risse und Schlaglöcher auf. Nun handelt die Aufsichtsbehörde Civil Aviation Authority of Nepal. Damit der Betrieb nicht komplett eingestellt werden muss, dürfen ab sofort nur noch Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge in Kathmandu landen.

Belag schält sich ab

Die jetzige Piste wurde 1967 gebaut. Damals war sie nur 2000 Meter lang. 1975 kamen weitere 1050 Meter hinzu. Zuletzt verpasste der Flughafen dem Runway im Jahr 2009 einen neuen Überzug. Doch dieser begann sich schon kurz danach wieder abzuschälen. Bis im September will der Flughafenbetreiber mit Hilfe eines spanischen Unternehmens untersuchen, wie man den Betrieb verbessern kann. Dann sollen auch die Reparaturen starten.

Wann die Pisten wieder für Langstreckenjets offen sind, steht noch nicht fest. Eine neue Start- und Landebahn steht aber definitiv nicht zur Debatte. «Dafür haben wir keinen Platz», so Flughafendirektor Dinesh Shrestha laut der Zeitung Globalpost. Das sei auch das Hauptproblem des Flughafens.

Anschwellender Touristenstrom

Der Flughafen leide unter dem Touristenstrom, der in den letzten Jahren ins Lang zog, schreibt die Himalayan Times. Um ihn aufzuteilen, plante die Regierung auch schon, den Gautam Buddha Airport in Bhairahawa zu einem internationalen Flughafen auszubauen. Doch diese Pläne liegen auf Eis.

Fluglinien, die in das Land fliegen, müssen nun auf kleinere Mittelstreckenjets umsteigen und leiden damit auch finanziell unter dem Problem. Direkt betroffen sind Thai Airways, Air Asia X, Dragon Air, Qatar Airways und Korean Air. Sie fliegen mit Airbus A330 oder Boeing B777 nach Kathmandu. Am stärksten dürfte es aber Air Asia X treffen. Denn die Fluggesellschaft hat ausschließlich Airbus A340 und A330 in der Flotte.

Mehr zum Thema

ticker-nepal

Nepal erhöht Kerosinpreise um 78 Prozent

Flughafen Kathmandu: Nichts geht mehr.

Armee umstellt Flughafen Kathmandu - Betrieb eingestellt

ticker-spicejet

Spicejet fliegt nach zehn Jahren Pause wieder nach Kathmandu

Abschied der 9N-AIN: Das Flugzeug war ...

Erstmals fliegt eine ATR 42 bis zum Lebensende

Video

Der Airbus A321 Neo von Frontier: Die Passagiere verließen das Flugzeug über die Notrutschen.
Dramatische Szenen am Flughafen Denver: Ein Airbus A321 Neo von Frontier Airlines stoppte den Startlauf abrupt, nachdem das Flugzeug eine Person auf der Piste erfasst hatte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin