Blick vom Flughafen Kathmandu aus: Keine großen Flieger mehr.

Nepal bannt Langstreckenjets

Die Pisten in Kathmandu halten schwere Großflugzeuge nicht mehr aus. Daher dürfen diese vorerst nicht mehr nach Nepal fliegen. Das trifft Air Asia X hart.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Nur einen Großflughafen hat Nepal bisher. Doch auch an den Tribhuvan International Airport in der Hauptstadt Kathmandu fliegen vorerst keine Flugzeuge mehr, die aus weiter entfernten Zielen kommen. Denn die 46-jährige Start- und Landebahn hält die schweren Jets nicht mehr aus.

Die Piste weist inzwischen an verschiedenen Stellen Risse und Schlaglöcher auf. Nun handelt die Aufsichtsbehörde Civil Aviation Authority of Nepal. Damit der Betrieb nicht komplett eingestellt werden muss, dürfen ab sofort nur noch Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge in Kathmandu landen.

Belag schält sich ab

Die jetzige Piste wurde 1967 gebaut. Damals war sie nur 2000 Meter lang. 1975 kamen weitere 1050 Meter hinzu. Zuletzt verpasste der Flughafen dem Runway im Jahr 2009 einen neuen Überzug. Doch dieser begann sich schon kurz danach wieder abzuschälen. Bis im September will der Flughafenbetreiber mit Hilfe eines spanischen Unternehmens untersuchen, wie man den Betrieb verbessern kann. Dann sollen auch die Reparaturen starten.

Wann die Pisten wieder für Langstreckenjets offen sind, steht noch nicht fest. Eine neue Start- und Landebahn steht aber definitiv nicht zur Debatte. «Dafür haben wir keinen Platz», so Flughafendirektor Dinesh Shrestha laut der Zeitung Globalpost. Das sei auch das Hauptproblem des Flughafens.

Anschwellender Touristenstrom

Der Flughafen leide unter dem Touristenstrom, der in den letzten Jahren ins Lang zog, schreibt die Himalayan Times. Um ihn aufzuteilen, plante die Regierung auch schon, den Gautam Buddha Airport in Bhairahawa zu einem internationalen Flughafen auszubauen. Doch diese Pläne liegen auf Eis.

Fluglinien, die in das Land fliegen, müssen nun auf kleinere Mittelstreckenjets umsteigen und leiden damit auch finanziell unter dem Problem. Direkt betroffen sind Thai Airways, Air Asia X, Dragon Air, Qatar Airways und Korean Air. Sie fliegen mit Airbus A330 oder Boeing B777 nach Kathmandu. Am stärksten dürfte es aber Air Asia X treffen. Denn die Fluggesellschaft hat ausschließlich Airbus A340 und A330 in der Flotte.

Mehr zum Thema

ticker-nepal

Nepal erhöht Kerosinpreise um 78 Prozent

Flughafen Kathmandu: Nichts geht mehr.

Armee umstellt Flughafen Kathmandu - Betrieb eingestellt

ticker-spicejet

Spicejet fliegt nach zehn Jahren Pause wieder nach Kathmandu

Abschied der 9N-AIN: Das Flugzeug war ...

Erstmals fliegt eine ATR 42 bis zum Lebensende

Video

Die Boeing 787 hebt in München ab: Viel Staub aufgewirbelt.
Ein Dreamliner ist beim Start in München ungewöhnlich spät abgehoben und hat dabei eine große Staubwolke aufgewirbelt. Die Boeing 787 von Vietnam Airlines flog danach Schleifen und kehrte zum Flughafen zurück. Sie steht noch immer neben der Piste.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die Landung der saudischen Boeing 787 in Funchal: ungewöhnlicher Gast auf Madeira.
Langstreckenjets sind am Flughafen von Madeira seltene Gäste. Nun gab es eine Premiere: Eine Boeing 787 der saudischen Regierung landete in Funchal. An Bord sollen sich Mitglieder der Königsfamilie befunden haben.
Redaktion
fedex express boeing 777 f rosie
Der Flughafen Memphis trägt nun den Namen von Fedex-Gründer Frederick Wallace Smith. Die erste Landung nach der Umbenennung absolvierte eine Boeing 777 F mit ganz besonderer Bemalung.
Timo Nowack
Timo Nowack