Mar-a-Lago: Ist der Präsident hier, muss die Flugsicherung den Luftraum sperren.

Gesperrter LuftraumNachbarschaft von Trumps Resort in Palm Beach leidet unter mehr Fluglärm

Wenn der Präsident der USA in seinem Golfresort in Florida weilt, muss der Luftraum darüber gesperrt werden. Das wirkt sich auch auf Anflüge zum Flughafen Palm Beach aus - und die Anwohnerinnen und Anwohner.

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Mar-a-Lago ist inzwischen fast allen ein Begriff. Einst einfach nur ein Golfclub, wurde das Anwesen schon während Donald Trumps erster Präsidentschaft auch öfter als Austragungsort von Staatsanlässen genutzt. Jetzt dürfte die Anlage wieder an Bedeutung gewinnen. Und das hat auch Auswirkungen auf die Anwohnerinnen und Anwohner von Palm Beach, wo sie liegt.

Denn wenn Trump sich in seiner Florida-Residenz aufhält - und das tut er oft - muss der Luftraum darüber geschlossen werden. Das beeinflusst auch die Starts und Landungen am nahe gelegenen Palm Beach International Airport. Flüge müssen während der Besuche des Präsidenten in Mar-a-Lago umgeleitet werden.

Fluglärm für neue Anwohnergruppen

Das führt laut der Zeitung Palm Beach Daily News dazu, dass Viertel, die das noch nicht gewohnt sind, Fluglärm ausgesetzt sind. Noch lauter wurde es aber Mitte Februar. Denn nicht nur normale Flugzeuge waren über Palm Beach zu hören, sondern auch Kampfjets.

Gleich drei zivile Flugzeuge hatten an drei aufeinanderfolgenden Tagen während eines sechstägigen Besuchs des Präsidenten die Luftraumsperrung missachtet.

General Dynamics F-16 mussten zu den Flugzeugen aufsteigen. Dabei wandten sie auch Leuchtfackeln an, um die anderen Flugzeuge auf das Problem hinzuweisen. Das sei ohne jegliches Risiko geschehen, so die Behörden. Aber für die Anwohnerinnen und Anwohner von Palm Beach war es nicht minder unangenehm.

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