Mar-a-Lago: Ist der Präsident hier, muss die Flugsicherung den Luftraum sperren.

Gesperrter LuftraumNachbarschaft von Trumps Resort in Palm Beach leidet unter mehr Fluglärm

Wenn der Präsident der USA in seinem Golfresort in Florida weilt, muss der Luftraum darüber gesperrt werden. Das wirkt sich auch auf Anflüge zum Flughafen Palm Beach aus - und die Anwohnerinnen und Anwohner.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Mar-a-Lago ist inzwischen fast allen ein Begriff. Einst einfach nur ein Golfclub, wurde das Anwesen schon während Donald Trumps erster Präsidentschaft auch öfter als Austragungsort von Staatsanlässen genutzt. Jetzt dürfte die Anlage wieder an Bedeutung gewinnen. Und das hat auch Auswirkungen auf die Anwohnerinnen und Anwohner von Palm Beach, wo sie liegt.

Denn wenn Trump sich in seiner Florida-Residenz aufhält - und das tut er oft - muss der Luftraum darüber geschlossen werden. Das beeinflusst auch die Starts und Landungen am nahe gelegenen Palm Beach International Airport. Flüge müssen während der Besuche des Präsidenten in Mar-a-Lago umgeleitet werden.

Fluglärm für neue Anwohnergruppen

Das führt laut der Zeitung Palm Beach Daily News dazu, dass Viertel, die das noch nicht gewohnt sind, Fluglärm ausgesetzt sind. Noch lauter wurde es aber Mitte Februar. Denn nicht nur normale Flugzeuge waren über Palm Beach zu hören, sondern auch Kampfjets.

Gleich drei zivile Flugzeuge hatten an drei aufeinanderfolgenden Tagen während eines sechstägigen Besuchs des Präsidenten die Luftraumsperrung missachtet.

General Dynamics F-16 mussten zu den Flugzeugen aufsteigen. Dabei wandten sie auch Leuchtfackeln an, um die anderen Flugzeuge auf das Problem hinzuweisen. Das sei ohne jegliches Risiko geschehen, so die Behörden. Aber für die Anwohnerinnen und Anwohner von Palm Beach war es nicht minder unangenehm.

Mehr zum Thema

Die Boeing 757-200 von Donald Trump am Airport Palm Beach: Das Flugzeug ...

Donald Trumps Boeing 757 kollidiert mit Businessjet

Bildmontage: Trump-Jet über Biden-Airport.

Donald Trump soll am Joe Biden Airport landen

ticker-usa

US-Senat beschließt neue Regeln für psychische Gesundheit von Pilotinnen und Piloten

Mit der Sonderflugnummer LH9886 ging es nach Arizona: Die D-ABYG hat Deutschland verlassen.

Lufthansas zweite Boeing 747-8 für die U.S. Air Force hat Deutschland verlassen

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier