Airbus A380: Probleme mit der Hydraulik.

Probleme mit der HydraulikRätselhaftes A380-Grounding in Los Angeles

Ein Airbus A380 von Qantas steckt seit Tagen mit einem technischen Problem am Flughafen von Los Angeles fest. Weder Fluggesellschaft noch Airbus konnten bislang herausfinden, was mit dem Jet nicht stimmt.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Erst am 20. Juni war der Airbus A380 von Qantas von einer mehrwöchigen Wartung bei Lufthansa Technik in Manila zurückgekehrt.  Doch lange blieb er nicht in Betrieb. Er flog von Sydney nach London und zurück und dann wieder weiter nach Los Angeles. Seit vergangenem Donnerstag (25. Juni) steht der Superjumbo dort am Boden. Qantas setzt stattdessen auch eine Boeing 747 ein.

Grund für das Grounding der Maschine mit der Kennzeichnung VH-OQD ist laut der Fluggesellschaft ein Fehler bei der Hydraulik. Die Lösung des Problems ziehe sich länger hin als geplant, erklärte Qantas. Eigentlich sollte der Superjumbo bereits das kommende Wochenende wieder im Einsatz sein. Nun heißt es, dass es noch ein paar Tage dauern könne, bis der Jet wieder fliegt.

Der Teufel steckt im hydraulischen System - aber in welchem?

Der A380 hat zwei hydraulische Systeme*. «Das ist sehr kompliziert und es dauert einige Zeit, genau herauszufinden, was das Problem ist und dieses dann zu lösen», heißt es von Qantas. Experten von Airbus testen derzeit anhand von verschiedenen Proben, was mit den Hydraulikflüssigkeiten nicht stimmt.

Informierte Quellen hatten zuvor berichtet, dass man vermute, dass die falsche Flüssigkeit im falschen System angewandt wurde. Ingenieure sollen bei der Untersuchung verstopfte Filter gefunden haben. Laut der Zeitung Sydney Morning Herald sei eine dickflüssige, schwarze Flüssigkeit der Grund gewesen.

Verspätungen als Resultat

Vom Problem merkten auch Passagiere etwas. «Es gibt einige Verspätungen deswegen», so ein Qantas-Sprecher der Airline zur Zeitung. Man sei sehr dankbar, dass die Reisenden größtenteils Verständnis hätten, dass man Sicherheit vor Pünktlichkeit stelle. Wegen der reduzierten Kapazität müssen einige Passagiere außerdem über Vancouver nach Sydney fliegen.

Mehr zum Thema

 Airbus A380 von Global Airlines: Droht jetzt das Ende?

Die Luft für Superjumbo-Airline Global Airlines wird dünner

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Der Airbus A380 von Global Airlines auf einem Foto aus dem Jahr 2025: War schon lange nicht mehr in der Luft.

Neuer Ärger für Global Airlines: Gläubigerin beantragt Liquidation

Airbus A380 von Qantas: Nicht mehr so lange unterwegs wie gedacht.

Qantas schickt den Airbus A380 vier Jahre früher in Rente – während andere länger an ihm festhalten

Video

aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack