Die Queen 2015: Sie für Fluglärm zu kompensieren, könnte teuer werden.

ErweiterungMuss Heathrow der Queen Millionen zahlen?

London Heathrow soll eine dritte Piste erhalten. Dafür muss der Flughafen aber auch die Lärmisolierung der Häuser der Anwohner zahlen. Eine davon ist ziemlich berühmt.

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Die Vorentscheidung ist gefallen: London Heathrow soll erweitert werden. Das hat die Kommission um den Ökonomen Howard Davies entschieden. Um die Gegner des Ausbaus des Flughafens in Londons Westen zu besänftigen, soll der Betreiber Zugeständnisse machen. So soll etwa ein Nachtflugverbot zwischen 23 und 6 Uhr morgens herrschen und Anwohner sollen Geld erhalten, um ihre Häuser vor dem zusätzlichen Fluglärm zu schützen.

Ein relativ großer Anteil davon könnte eventuell in prominente Hände fallen: Die Queen höchstpersönlich. Schloss Windsor liegt in der Einflugschneise des Flughafens und hätte Anspruch auf die Subventionen für den Lärmschutz. Auf dem mehr als 4000 Quadratmeter großen Grundstück liegt das größte bewohnte Schloss der Welt. «Wenn Heathrow Windsor wirklich die Lärmisolierung bezahlen muss, könnte das in die Millionen gehen», schätzt ein in das Projekt involvierter Mitarbeiter laut der Zeitung Sunday Times.

Es wäre eine teure Angelegenheit

«Flugzeuge können über Windsor ziemlich tief fliegen», erzählt er weiter. Das könnte im schlimmsten Fall heißen, dass Heathrow für die Kompensation von Königin Elizabeth II. mehr zahlen muss als man in den vergangenen Jahren insgesamt als Lärmentschädigung locker machen musste.

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