Flugbegleiterin von Transaero: Ihr droht die Arbeitslosigkeit.

Petition an PutinMitarbeitende wollen Transaero retten

Angestellte der russischen Fluglinie appellieren an Präsident Wladimir Putin. Sie fordern mit einer Petition eine Rettung von Transaero. Das neue Management habe die Airline absichtlich in den Ruin getrieben.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die 11.000 Angestellten von Transaero sind wütend. Seit am 1. September ein von Aeroflot entsandtes Management die Führung bei der Fluggesellschaft übernommen hat, sei «nichts unternommen» worden. Im Gegenteil sogar. Der neue Vorstand habe «himmelschreiende Entscheide» getroffen, welche zu einem massiven Einbruch der Einnahmen geführt hätten, schreiben sie in einer Petition, die sie dieser Tage lanciert haben.

Die Mitarbeitenden fordern daher Wladimir Putin auf, als Präsident Russlands etwas zur Rettung von Transaero zu unternehmen. Schon jetzt haben mehr als 105.000 Menschen die Petition auf Change.org unterschrieben. Die Airline gehöre zur modernen Geschichte des Landes, begründen sie ihren Antrag. Zudem verlören Tausende Russen wegen der für den 15. Oktober geplanten Betriebseinstellung und Bankrotts ihren Job und für das Volk würden die Ticketpreise steigen. Die gesamte Volkswirtschaft werde darunter leiden.

Ende einer 25-jährigen Geschichte

Eigentlich sollte Aeroflot Transaero nach einer Verschärfung der finanziellen Probleme übernehmen – auf Druck des Kremls. Doch vergangene Woche wurde bekannt, dass die Staatsairline sich nicht mehr verpflichtet fühlt, den Worten auch Taten folgen zu lassen und die zweitgrößte russische Fluglinie pleite gehen lässt. Die letzten Flüge sollen am 15. Oktober durchgeführt werden. Damit endet eine 25-jährige Geschichte einer Airline, die viele Innovationen nach Russland brachte.

Mehr zum Thema

Airbus A330 von Sir Lankan Airlines in Colombo: Die Fluglinie will mehr Langstreckenjets.

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Ryanair: Wie viele Flugzeuge hat die Airline-Gruppe?

Können Sie diese Falschaussagen über die Luftfahrt aufdecken?

Flieger von Air Canada: Kanada erlebt einen Tourismusboom.

USA sind out - noch nie gab es so viele Flüge aus Europa nach Kanada

Die Golden Gate Bridge am Eingang der San Francisco Bay: Buchungen aus Westeuropa im Minus für den Sommer.

Sommerflaute: Nachfrage für Flüge zwischen Europa und USA erholt sich kaum

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies