Boeing 767 von Air Canada Rouge: Die Flotte wird wachsen.

Air Canada RougeMit verstärkter Billigtochter gegen neue Rivalen

Air Canada but die Billigtochter Rouge aus. So will die Fluggesellschaft gegen neue Konkurrenten wie Swoop bestehen.

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Die erste Runde ist vorüber. 2009 kündigte Air Canada ein einschneidendes Sparprogramm an. Um 500 Millionen kanadische Dollar sollten die jährlichen Kosten gedrückt werden. Das Ziel wurde um rund ein Sechstel übertroffen. Trotzdem kündigt Vorstandsvorsitzender Calin Rovinescu bereits eine neue Sparrunde an.

Bis Ende 2019 sollen die Kosten nochmals um 250 Millionen gesenkt werden. «Wir haben gezeigt, dass wir in schlechten Zeiten sparen können. Nun müssen wir zeigen, dass wir die Kosten auch in guten Zeiten im Griff behalten können», sagte vergangenen Freitag (16. Februar) bei der Präsentation der Präsentation der Zahlen fürs Jahr 2017. Einkauf, Leasing, einfacher Prozesse, schlankere Verwaltung - das sind die Felder, die dabei angeschaut werden sollen.

Regionale Strecken in Kanada

Der Grund für die Vorsicht: Neue Ultrabilliganbieter wie New Leaf/Flair, Swoop von Westjet (ab Juni 2018) oder Jetlines (Sommer 2018). Gegen die neue Konkurrenz will sich Air Canada wappnen. Ein weiteres Mittel in diesem Kampf ist die Billigtochter Rouge. Sie plant Air Canada deutlich auszubauen, wie Rovinescu bekannt gab.

Rouge hat tiefere Kosten als Air Canada selbst. Dies darum, weil die Mitarbeiter andere Verträge besitzen als bei der Hauptairline. Die Billigtochter soll künftig vermehrt regionale Strecken innerhalb von Kanada bedienen, so Rovinescu. Dazu soll die Flotte aufgestockt werden. Aktuell besitzt Rouge 20 Airbus A319, 6 A321 und 24 Boeing 767.

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