Business-Jet: So sieht die Kabine der Ryanair-Luxusflieger aus.

Business-FliegereiRyanair bietet Flüge im Businessjet an

Die irische Billigairline steigt in die Businessfliegerei ein. Ryanair vermietet neu eine Boeing 737 mit Luxusbestuhlung an zahlungskräftige Kunden. Business-Transatlantikflüge werden so möglich.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Ein Sitzabstand von 121 Zentimetern (48 Zoll), eine 2-2-Konfiguration, rückklappbare Luxus-Ledersitze und feinstes Gourmetessen. Das klingt so gar nicht nach Ryanair. Doch die irische Billigairline bietet nun genau das. Zahlungskräftige Kunden können eine Boeing 737-700 für private oder geschäftliche Reisen mieten.

60 Passagiere haben in der eigens für den neuen Business-Service hergerichteten Boeing 737 Platz. Von außen sieht das Flugzeug aus wie alle anderen Flugzeuge der Airline. Anders als man es von der Lowcost-Anbieterin kennt, sollen in dem speziellen Jet aber die Sitze Business-Class-Qualität haben, teilt die Fluggesellschaft mit. Bedient werden die Fluggäste von speziell für das neue Angebot ausgebildeten Ryanair-Kabinencrews. Im Cockpit sitzen Ryanair-Piloten.

Auch Transatlantikflüge möglich

Als Zielkunden definiert Ryanair Privatunternehmer, Sportteams oder Gruppenreisen. Das dafür eingesetzte 17-jährige Flugzeug mit dem Kennzeichen EI-SEV wurde bislang für die Ausbildung und als Reserveflieger gebraucht.

Dank dieses Angebots könnte es nun tatsächlich auch passieren, dass Ryanair über den Nordatlantik fliegt. Denn: Das Angebot gilt laut der Airline für die Mittel- bis Langstrecke mit einer maximalen Flugzeit von sechs Stunden. Voll beladen hat eine Boeing 737-700 eine Reichweite von 6370 Kilometer. Von Irland oder Großbritannien an die US-Ostküste würde es also reichen.

Tiefe Preise

Die Preise seien die wettbewerbsfähigsten in Europa, so eine Ryanair-Sprecherin zu aeroTELEGRAPH. Dementsprechend hoch sei auch das Interesse der Kunden. «Wir haben sowohl von Geschäftsreisenden als auch von Privatleuten schon viel gehört.» Vor allem die Sommermonate seien begehrt.

Mehr zum Thema

ticker-wizzair-1

Wizz Air und Ryanair nehmen Flüge nach Jordanien wieder auf

Boeing 737 von Ryanair: Bald mehr in Riga unterwegs.

Ryanair verspottet Air Baltic als «Zombie» - und greift die kriseldne Airline frontal an

ticker-ryanair

Boeing 737 Max von Ryanair kommt bei Landung mit Winglet der Piste gefährlich nahe

ticker-ryanair

39 Prozent der Ryanair-Aktionärinnen und -Aktionäre stimmen gegen Michael O’Learys Vergütung

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren – und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier