The Line: Die Siedlung soll 170 Kilometer lang sein.

Saudi-ArabienMega-City Neom soll eigene Airline erhalten

Saudi-Arabien plant eine Mega-Stadt, deren Konzept utopisch erscheint. Doch Neom soll wirklich umgesetzt werden - und wohl eine eigene Airline erhalten.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Es klingt eher nach einer Utopie. Doch Saudi-Arabien meint es ernst mit Neom. So soll die Mega-Planstadt heißen, die in dem Land neu entsteht. Solar- und Windenergie sollen die Stadt versorgen, so will man unabhängiger vom Erdöl werden. Eine 170 Kilometer lange, aber nur 200 Meter breite gläserne Wohnsiedlung namens The Line soll die Stadt säumen.

Auf einer Fläche von 26.500 Quadratkilometern wird laut den Plänen die Stadt entstehen, die 32 Mal größer sein wird als New York. Anders als im Rest des Landes sollen sich Frauen in Neom nicht verschleiern müssen, Alkohol wird erlaubt sein. So soll Neom zu einer Tourismus-Hochburg werden. Mit Lufttaxis, von denen man die ersten bereits bei Volocopter bestellt hat, sollen Besucherinnen und Besucher herumkutschiert werden.

Bisher nur eine internationale Destination

Damit der Tourismus ins Land kommt, braucht es ein eigene Airline - findet man zumindest in Saudi-Arabien. Wie die Zeitung Arabian Business berichtet, soll damit eine dritte Nationalirline entstehen - nach Saudia und der neuen RIA, deren Start bald geplant ist.

Vom und zum Flughafen Neom, der im Gegensatz zur Stadt bereits existiert, gibt es schon einige Flüge - das einzige internationale Ziel ist derzeit allerdings Dubai. Aktuell ist auf der Strecke Saudia unterwegs, mit einer speziellen Neom-Bemalung. Doch um die Stadt richtig zu vermarkten, brauche es eine eigene Fluggesellschaft, so eine Quelle zu Arabian Business.

«40 Prozent der Welt in vier Stunden erreichbar»

«Neom liegt im Grunde zwischen drei Kontinenten und man kann 40 Prozent der Welt in maximal vier Stunden Flugzeit erreichen», so die Quelle. «In Anbetracht des immensen Umfangs dieses Projekts und der Tatsache, dass es sich zu einer der touristischen Hauptstädte der Welt entwickeln soll, ist eine eigene Fluggesellschaft, die im Grunde nur nach Neom und zurück fliegt, strategisch sehr sinnvoll.»

Jetzt müsse man dies in Einklang mit den Strategien von RIA und Saudia bringen, heißt es. Noch ist dafür auch ein bisschen Zeit. Bis die Megastadt fertig ist, dürften nämlich noch einige Jahre vergehen.

Mehr zum Thema

Check-in: Das neue Terminal nimmt nach und nach den Betrieb auf.

Flughafen Jeddah will mit neuem Terminal glänzen

Wizz Air plant Saudi-Arabien-Ableger mit 50 Jets

Wizz Air plant Saudi-Arabien-Ableger mit 50 Jets

Video

vietnam airlines vn34 fuel dump load sheet 01
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack
Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack