Airbus A380: Kernstück der neuen Flotte

Malaysia sucht den Befreiungsschlag

Die Airline schrammte am Konkurs vorbei. Nun versucht sie mit einer radikalen Flottenerneuerung durchzustarten.

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Besonders schlimm war es 2006. Da schreib der Konzern mit einem Verlust von umgerechnet 30 Millionen Euro/42 Millionen Franken tiefrote Zahlen. Er strich darauf hin sein Streckennetz zusammen, entliess Tausende Mitarbeiter und verkaufte seinen Hauptsitz. Schon ein Jahr später machte Malaysia Airlines wieder massiv Gewinn. Doch das freudige Erlebnis von 2007 hielt nicht an. Danach sanken die Ergebnisse Jahr für Jahr. Der Airline setzten auf der einen Seite die aufkommenden Billigflieger zu, auf der anderen die Luxusanbieter in der Region. Jetzt will das Management erneut das Steuer herum reissen.

Kern der neuen Trategie ist eine radikal verjüngte Flotte. Sechs Airbus A380 Superjumbos bestellte Malaysia Airlines, 25 Airbus A330-300 und 45 Boeing 737-800 für Regionalflüge, wie die Zeitung China Post berichtet. Das kostet rund 6 Milliarden Euro/7 Milliarden Franken. «Bis ins Jahr 2015 werden wir eine der jüngsten Flotten der Welt haben», erklärte Konzernchef Tengku Azmil Zahruddin Raja Abdul Aziz kürzlich der Nachrichtenagentur AFP. Mit den neuen Flugzeugen spart die Fluglinie auch Geld, da die Jets weniger Kerosin verbrauchen.

Gegen Singapore und Air Asia

Jetstar und Air Asia graben malaysia das Wasser in der Economy ab. Im Business-Segement ist die Airline aus dem 27-Millione-Staat gegenüber Singapore nicht konkurrenzfähig. Und auch Cathay Pacific bietet derzeit noch das bessere Produkt. Doch das soll sich nun ändern.

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vietnam airlines vn34 fuel dump load sheet 01
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
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Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
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