Flieger von ITA Airways: Bald in der Lufthansa-Gruppe?

Konditionen für die ÜbernahmeLufthansa will ITA - aber mit Exit-Option

Die Übernahme der italienischen Nationalairline steht unmittelbar bevor. Und immer mehr Informationen über die Konditionen des Einstiegs von Lufthansa bei ITA Airways sickern durch.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

Bald dürfte klar sein, wer ITA Airways wie übernimmt. Und in den italienischen Medien ist man sich ziemlich einig, dass jetzt doch Lufthansa zum Zug kommen dürfte. Der deutsche Airline-Konzern und die italienische Regierung verhandeln nun offenbar über die Konditionen der Übernahme, die vom Modell her ähnlich wie die von Brussels Airlines verlaufen könnte – ein Einstieg und dann irgendwann die komplette Übernahme.

Laut der Nachrichtenagentur Bloomberg ist Lufthansa bereit, 350 Millionen Euro für 40 Prozent der italienischen Nationalairline zu zahlen. Die Zeitung Corriere della Sera schreibt von 300 Millionen. Vor allem aber möchte Lufthansa sich offenbar absichern.

Gegen Klagen ehemaliger Manager geschützt

Für den Fall, dass die Integration von ITA bei der Lufthansa-Gruppe nicht funktionieren sollte, will der Konzern eine Exit-Option – die Möglichkeit also, vom Kauf zurückzutreten. Außerdem möchte die Airline-Gruppe sich auch rechtlich absichern, denn es gibt einige offene Klagen ehemaliger ITA-Manager.

Diese stehen im Zusammenhang mit dem Ausscheiden des ehemaligen Präsidenten Alfredo Altavilla. Der klagte. Im Fall einer Niederlage drohen ITA Kosten von sechs bis sieben Millionen Euro an Schadensersatz, schreibt der Corriere.

Auch für zweiten Investor ist die Tür offen

Auch wenn das Ziel von Lufthansa langfristig der Besitz von 100 Prozent der Airline ist - offenbar ist auch weiterhin die Tür offen für einen weiteren Investor, mit an Bord zu kommen. Die einstige Lufthansa-Partnerin MSC hat sich inzwischen selbst aus dem Rennen genommen. Doch auch über die italienische Staatsbahn Ferrovie dello State war bereits spekuliert worden.

Das Dekret der italienischen Regierung zur Übernahme von ITA Airways war am 2. Januar veröffentlicht worden. Es las sich wie auf Lufthansa zugeschnitten. So sollte etwa ein Luftfahrtunternehmen zwingend an der Übernahme beteiligt sein - und zwar eines aus Europa.

Finanzministerium ist bereit, Kontrolle abzugeben

Für Lufthansa relevant dürfte auch eine Passage zur Kontrolle der Airline sein: Auch wenn das Finanzministerium zuerst die Mehrheitsbeteiligung an der Airline behalten sollte, ist der Branchenpartner derjenige, der die Kontrolle über die Fluggesellschaft hat.

Mehr zum Thema

Airbus A350 von ITA Airways: Lufthansa übernimmt die operative Leitung.

Weg für Lufthansa bei ITA Airways ist frei

Airbus A350 von ITA Airways: Lufthansa übernimmt die operative Leitung.

Entmachtung und Ermittlungen bei ITA Airways

Boeing 777 in MSC-Farben: So sollen die Flieger aussehen.

MSC geht mit neuer Frachtairline eigene Wege

ticker-atc

Europas Luftverkehr erreicht erneut Rekordniveau: 37.640 Flüge an einem Tag

Video

Lockheed L-1011  03
In Kenias Hauptstadt Nairobi steht eine 45-jährige Lockheed L-1011 Tristar, die wieder abheben und Fracht transportieren soll. aeroTELEGRAPH sprach mit einem, der an dem Projekt beteiligt ist - und auch eine 57-jährige Douglas DC-8 wieder in die Luft bringen will.
Timo Nowack
Timo Nowack
Comac C919 von China Southern Airlines: Außen fix und innen?
Bislang setzt Shenzhen Airlines ausschließlich auf Airbus und Boeing. Nun möchte die mehr als 200 Flugzeuge starke Air-China-Tochter auch die Comac C919 einsetzen. Interesse gibt es auch von Loong Air. Das Problem: Lieferketten und Produktionsgeschwindigkeit bremsen den chinesischen Hersteller.
Timo Nowack
Timo Nowack
So weist Lufthansa auf die Spielregeln hin: Neues Highspeed-Internet an Bord.
Erstmals hat ein Flugzeug von Lufthansa Passagiere regulär ans Ziel gebracht, in dem das neue Highspeed-Internet installiert ist. Wir waren an Bord und haben das neue Angebot getestet.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin