Jets von Lufthansa: Immer mehr bleiben am Boden.

Wegen CoronavirusLufthansa, Austrian, Swiss und Co. haben aktuell 150 Flieger zu viel

Der Lufthansa-Konzern hat wegen des Coronavirus zu viel Kapazität. Rechnerisch entspricht sie 150 Flugzeugen. Auch sonst wird weiter gespart.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Austrian Airlines, Lufthansa und Swiss fliegen wegen der Coronavirus-Epidemie nicht mehr nach China sowie weniger nach Hongkong und Italien. Hinzu kommt, dass auch andernorts Veranstaltungen abgesagt werden und sich Menschen aus Angst vor einer Ansteckung nicht mehr so gerne in Flieger setzen. Die Flugzeuge der Lufthansa Group sind daher deutlich weniger gefüllt.

Wie dramatisch die Folgen sind, zeigt eine neue Zahl, die der Konzern am Mittwoch (4. März) veröffentliche. «Insgesamt bleiben rechnerisch bei den Airlines des Konzerns in den kommenden Wochen bis zu 150 Flugzeuge am Boden - davon 25 Langstreckenflugzeuge», heißt es in einer internen Mitteilung, die aeroTELEGRAPH vorliegt. Öffentlich hatte die Gruppe bisher nur von bis zu 23 Langstreckenjets gesprochen.

Es fehlen Passagiere

Man reagiere damit auf die außergewöhnlichen Umstände durch die Verbreitung des Coronavirus. Ein Lufthansa-Sprecher bestätigte die Angaben gegenüber aeroTELEGRAPH. Die hohe Zahl kommt auch dadurch zustande, dass der Konzern seine Kapazität auf der Kurzstrecke um bis zu 25 Prozent reduzieren muss, weil Transferpassagiere fehlen und Menschen weniger fliegen.

Wie viel Kapazität bei jeder einzelnen Airline der Gruppe entfällt, sagte weder die Mitteilung noch der Sprecher. Zum Lufthansa-Konzern gehören Lufthansa selber, Lufthansa Citylinie, Lufthansa Cargo, Eurowings, Swiss, Austrian Airlines, Brussels Airlines. Insgesamt betreibt das Unternehmen rund als 750 Flugzeuge.

Auch Sparmaßnahmen beim Personal

Bei den 150 Flugzeugen handelt es sich allerdings nicht um konkrete Flugzeuge, sondern um eine durchschnittliche, rechnerische Kapazität. Es stehen also nicht tatsächlich ständig 150 Jets ungenutzt am Boden. Lufthansa versucht in der Zeit Wartungsarbeiten vorzunehmen oder sogar vorzuziehen.

Die hohen Zahlen zeigen, wie sehr das Coronavirus die Reiselust auch abseits der Routen in ausländische Risikogebiete dämpft. Der Konzern kündigt in der internen Mitteilung auch «weitere Sparmaßnahmen im Personalbereich sowie bei Sachkosten und Projektbudgets» an. Inwieweit dies alles das Ergebnis belaste, sei noch nicht absehbar, heißt es weiter.

Mehr zum Thema

Flugzeuge von Lufthansa: Nicht alle werden momentan genutzt.

Was Lufthansa mit den ungenutzten Fliegern macht

Airbus A350 of Lufthansa.

Lufthansa legt zehn weitere Flugzeuge still

Lufthansa, Austrian und Swiss setzten China-Flüge bis im April aus

Lufthansa, Austrian und Swiss setzten China-Flüge bis im April aus

sri lankan airlines airbus a330 300

Sri Lankan Airlines will forsch wachsen - doch es fehlen Flugzeuge

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg