Lufthansa-Jet in Frankfurt: Flugbetrieb mit Problemen.

Stundenlanger IT-AusfallLufthansa und Co. streichen Flüge in Frankfurt

Ein Systemausfall beim Flughafenbetreiber Fraport hat in Frankfurt für Verspätungen und Flugstreichungen gesorgt. Lufthansa zeigt sich verärgert.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse (w/m/d)

Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Langen b. Frankfurt
Top jobs
Deutschland
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Ein IT-Fehler beim Flughafenbetreiber Fraport hat am Mittwoch (16. Mai) den Flugbetrieb in Frankfurt gestört. «Neben etlichen Verspätungen und verpassten Umsteigeverbindungen musste die Fluggesellschaft bis zum Mittag insgesamt 23 Flüge streichen – allein davon waren mehr als 2600 Fluggäste betroffen», teilte Lufthansa mit. «Am Morgen musste die Anflugrate von normalerweise 58 auf 40 Flüge reduziert werden, um im manuellen Verfahren den Betrieb in zwangsläufig reduziertem Umfang aufrecht zu erhalten.»

Ein Fraport-Sprecher erklärte gegenüber aeroTELEGRAPH: «Gegen 3.30 Uhr ist ein wichtiges Datenbanksystem ausgefallen.» Sofort habe ein Notverfahren gegriffen, dieses habe aber aber eine geringere Kapazität. «Seit 13 Uhr läuft alles wieder normal.» Gestrichen seien rund 70 Flüge von insgesamt mehr als 1500 geplanten Flugbewegungen am Mittwoch. Das ging nicht nur zulasten von Lufthansa. «Alle Airlines waren betroffen», so der Sprecher.

Ankunftsposition telefonisch durchgegeben

Das von dem Ausfall betroffene System sei für Lufthansa die wichtigste Informatik-Komponente, um den reibungslosen Ablauf am Flughafen Frankfurt zu gewährleisten, so die Fluglinie. «Es enthält praktisch alle essenziellen Informationen etwa über die jeweils aktuell situativ zugewiesene Position sämtlicher gelandeter Flüge.» Darauf basierten wiederum die Disposition von Personal zur Bedienung der Fluggastbrücken, Betreuung der Gäste sowie der Gepäckabfertigung.

All dies sei während des Ausfalls manuell erfolgt und man habe etwa die Cockpitcrews bitten müssen, einzeln per Funk oder telefonisch ihre Ankunftsposition durchzugeben. Lufthansa-Vorstandsmitglied Harry Hohmeister erklärte: «Der Systemausfall bei der Fraport hatte für unsere Kunden massive Auswirkungen.» Dies bedauere Lufthansa sehr. «Ich erwarte, dass das Fraport-Management die offensichtlich vorhandenen Infrastrukturprobleme schnell in den Griff bekommt», so Hohmeister.

Mehr zum Thema

Lufthansas Airbus A340-600 mit dem Kennzeichen D-AIHX vor einer Etihad-Heckflosse: Abschied aus Düsseldorf.

Lufthansas Airbus A340-600 winkt beim Abschied aus Deutschland

ticker-lufthansa

Lufthansa setzt Verbindung Frankfurt - Turin im Sommer 2027 aus

ticker lufthansa group

Lufthansa Group benennt Green Fare um

Beschädigter Reifen, spuren und zerstörte Lampen: Ein Airbus A380 von Lufthansa setzte in München zu früh auf.

Sieben Reifen kaputt, drei Lichter zerstört: Warum Lufthansas Airbus A380 vor der Piste landete

Video

airbus a340 600 lufthansa abschied duesseldorf
Der erste von vier Airbus A340-600 von Lufthansa hat Düsseldorf wieder verlassen. Der lange Vierstrahler winkte zum Abschied.
Timo Nowack
Timo Nowack
Airbus A350 von Finnair in Melbourne: Der Weihnachtsmann fliegt selbstverständlich mit der finnischen Nationalairline nach Australien.
15.200 Kilometer, ein Zwischenstopp in Bangkok und ein neuer Kontinent im Streckennetz: Finnair hat ihre erste Australien-Verbindung eröffnet. Weshalb die Wahl auf Melbourne fiel, warum auch Fracht eine wichtige Rolle spielt und weshalb selbst der Iran-Krieg die Airline nicht von ihren Plänen abbrachte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
6767 bitte? Der Wunsch wurde dem Piloten erfüllt.
Ein Privatpilot in den USA wollte beim Funken offenbar ein bisschen Spaß haben. Also fragte er die Flugsicherung nach einem ganz bestimmten Transpondercode: 6767. Der Fluglotse verstand die Anspielung auf das Internet-Meme Six Seven und musste lachen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg