Letzte Aktualisierung: um 16:21 Uhr

Mallorca und Griechenland

Leav startet Linienflüge ab Köln

Bislang bietet die junge deutsche Airline nur Wet-Lease- und Charterflüge an. Leav ändert das jetzt.

Bislang ist die junge deutsche Airline Leav Aviation eine reine Wet-Lease- und Charteranbieterin. So flog sie vergangenen Sommer unter anderem für Tui ab Düsseldorf Ziele im Mittelmeerraum an. Doch jetzt startet die Fluggesellschaft auch den Linienbetrieb.

Ab sofort sind Leav-Flüge ab Köln buchbar. Mit dem Iata-Code KK fliegt die Airline ab der Stadt am Rhein ab Juni nach Kos, Rhodos und Heraklion. Nach Palma de Mallorca kann man bereits für diese Woche Flüge buchen. Auf der Webseite wirbt Leav unter anderem auch für Flüge auf die kanarischen Inseln. Buchbar sind diese aber noch nicht.

Drei Tarife

Buchbar sind drei verschiedene Tarife. Im günstigsten, der Leav Naked heißt, ist ausschließlich ein kleines Handgepäckstück bis fünf Kilogramm enthalten. Für einen Flug von Köln nach Mallorca zahlt man Anfang Juni etwas mehr als 200 Euro. Für 45 Euro mehr ist im Tarif «Dressed» noch ein größeres Handgepäckstück sowie ein Aufgabegepäckstück los 20 Kilogramm im Preis enthalten. Bis 32 Kilo schwer sein darf das Gepäck im teuersten Tarif «Splendid». Dort ist auch die Sitzplatzreservierung inklusive.

Gegründet wurde Leav bereits 2021. Das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (im Englischen Air Operator Certificate oder kurz AOC) hat sie allerdings erst seit Mai 2022. Zunächst waren die Flugzeuge der Airline ganz in Weiß unterwegs, doch zu Jahresbeginn hat das Unternehmen einem der Jets das eigene Design verpasst.

Zwei Airbus A320

Aktuell gehören zur Flotte der jungen Airline zwei Airbus A320. Ein zwölfjähriger Airbus A320 mit dem Kennzeichen D-ANNE, der auch weiterhin rein Weiß trägt, und ein 14-jähriger A320 mit dem Kennzeichen D-ANDI.

Gründer der Airline sind Daniel Broda und Johannes Klinsmann. Der ehemalige Easyjet-Kapitän Broda agiert als Geschäftsführer der Fluggesellschaft. Klinsmann war früher Mitglied der Geschäftsführung bei der 2019 untergegangenen Germania.