Eine Boeing 737 Max 8 von Korean Air: Die Fluglinie hat fünf in der Flotte.

Korean AirDruckproblem und rasanter Sinkflug - Fluggäste müssen ins Krankenhaus

Bei einem Flug von Korean Air kam es zu Problemen mit dem Kabinendruck. Für etliche Reisende endete der Flug mit Nasenbluten, Ohrenschmerzen und ärtzlicher Behandlung.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Die Cockpitcrew sagt durch, dass das Flugzeug in Kürze die Reiseflughöhe verlassen wird, um den Landeanflug zu beginnen. Die Anschnallzeichen gehen an. Kurze Zeit später kann es passieren, dass einige Reisende Probleme mit dem Druckausgleich bekommen. Für viele entsteht ein Gefühl wie Watte im Ohr, sie hören gedämpft, manchmal schmerzt es.

In einer Reiseflughöhe von 10.000 Metern herrscht in der Druckkabine eines Flugzeugs ein Luftdruck, der einer Höhe von etwa 2400 Metern entspricht. Im Sinkflug steigt der Außendruck wieder. Es entsteht das gedämpfte Gefühl, teilweise auch Schmerzen im Ohr. Doch in den meisten Fällen regeneriert sich der Körper nach der Landung schnell.

Nasenbluten und Ohrenschmerzen

Heftiger traft es einige Reisenden von Korean-Air-Flug 189 vom Samstag (22. Juni). Die Bilanz nach der Landung: Zwei Passagiere erlitten Nasenbluten, 15 klagten über starke Ohrenschmerzen. Eine Person wurde wegen Schmerzen vom Rettungsdienst untersucht. Laut unterschiedlichen Angaben koreanischer Medien wurden zwischen 13 und 16 Personen sogar ins Krankenhaus gebracht.

Was war passiert? Die Boeing 737 Max 8 mit der Kennung HL8352 war mit 125 Reisenden an Bord auf dem Weg von Seoul ins taiwanesische Taichung. Etwa 40 Minuten nach dem Start stellte das Cockpitpersonal ein Problem mit dem Kabinendruck fest. Die Maschine sank innerhalb von 13 Minuten um fast 27.000 Fuß (fast 8200 Meter) von mehr als 35.000 Fuß (10.700 Meter) auf 8400 Fuß (2500 Meter).

Passagiere tragen Sauerstoffmasken

Videos aus dem Inneren des Jets zeigen, dass die Reisenden Sauerstoffmasken trugen, die automatisch im Fall von Druckproblemen aktiviert werden. Die Ursache ist noch unklar. Ein Beamter des südkoreanischen Ministeriums für Land, Infrastruktur und Transport erklärte, dass die Cockpitcrew den Sinkflug aufgrund einer Warnung zum Kabinendruck durchführte.

Das Flugzeug flog erst etliche Schleifen und dann zurück nach Seoul-Incheon, wo es rund zwei Stunden nach dem Vorfall landete. Die vier Jahre alt Boeing steht seitdem am Boden, wie Daten von Flugverfolgungsdiensten zeigen.

Mehr zum Thema

Bei häufigen Starts und Landungen kann der Druckausgleich ziemlich belastend sein.

Die Tücken des Druckausgleichs

Air France kreiert eigene Kaugummisorten

Air France kreiert eigene Kaugummisorten

Boeing 747-8 von Korean Air: Bald unterwegs im Dienste der Vereinigten Staaten.

Neue Weltuntergangsflugzeuge der USA kommen von Korean Air

ticker-korean-air-neu

Korean Air ermöglicht Vorbestellung von Mahlzeiten in der First Class nun auch bei Abflügen im Ausland

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin