Protest am Airport St.-Gallen-Altenrhein: Anreisen Richtung Davos.

Zum WEF 2023Klimaprotest am Flughafen Altenrhein

Klimaaktivisten wollten die Anreise mit Businessjets zum Weltwirtschaftsforum WEF in Davos stören. Am Flughafen St. Gallen-Altenrhein zogen sie sich dafür in die Höhe.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Das World Economic Forum WEF 2023 startet am Montag (16. Januar) in Davos in der Schweiz. Gegen die Anreise, besonders mit Businessjets, protestierten Klimaaktivsten und -aktivistinnen am Vormittag am Flughafen St. Gallen-Altenrhein. Die Gruppe Debt for Climate Switzerland erklärte, man «blockiere» die Anreise der «Elite über unsere schmelzenden Gletscher».

Ein Fahrer sagte der Zeitung 20 Minuten, er könne seine Fahrgäste wegen der Aktion nicht vom Flughafen abholen. Die Kantonspolizei teilte dagegen mit, die Kundgebung von 14 Personen auf dem Außengelände des Airports würde den Flugverkehr nicht einschränken. «Ebenfalls sind die Zu- und Wegfahrt zum Flughafen gewährleistet», so die Polizei.

Flughafen zieht Strafantrag zurück

Debt for Climate fordert unter anderem einen Schulderlass für Länder im globalen Süden als Teil des Kampfes gegen den Klimawandel. «Ein globaler Schuldenerlass muss Teil jeder sinnvollen Klimaschutzmaßnahme sein», fordert die Gruppe, «und nicht elitäre Philanthropen, die mit Greenwashing Profit machen».

Um kurz vor 13 Uhr endete die Aktion laut Polizei. «Nach Gesprächen zwischen der Kantonspolizei St.Gallen und den Demonstrierenden willigten diese ein, die Kundgebung freiwillig zu beenden», so die Behörde. «Die Flughafenleitung zog anschließend den gestellten Strafantrag zurück, weshalb die Demonstrierenden nach der Erfassung ihrer Personalien das Flughafenareal verlassen konnten.»

Mehr zum Thema

Saf: Die Hoffnung der Branche hat auch Nachteile.

Die Klimabemühungen der Luftfahrtbranche und ihre Tücken

Foto vom Flughafen München: Durch Zaun eingedrungen.

Klimaaktivisten kleben sich an Rollfeld in München und Berlin fest

Protest am Flughafen Amsterdam: Auch Globe Air war betroffen.

Klimaaktivisten stürmen Privatjetbereich von Amsterdam Schiphol

Peter Glade, Chief Commercial Officer TUI Airline

«Zwischen Cockpitmagie und Klapptisch-Manöver – unterwegs im Flieger»

Video

privatjet nigeria landung
Eine Bombardier Challenger 600 musste in Nigeria außerhalb des Flughafens Asaba auf einer Straße aufsetzen. Während alle Insassen unverletzt blieben, sorgte wenige Stunden später ein eigenmächtiger Start des Privatjets für Ermittlungen der Luftfahrtbehörden.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Papst Leo: Offenbar auch ein Luftfahrtfan.
Kampfjet-Eskorte, Funkkontakt und ein Platz auf dem Jumpseat: Papst Leo XIV. erlebte bei einem Flug durch Spanien einen besonderen Moment.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Draco Aircraft will die Draco Hyper-Stol in Serie bauen: Entwickelt wurde sie von einem Tüftler aus den USA.
Ein Motorausfall über Utah brachte Mike Patey dazu, ein Buschflugzeug mit einer Turboprop-Turbine auszustatten. Das Flugzeug wurde zum Hit. Nun will ein polnisches Startup das Konzept zur Serienreife bringen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies