Mit 737 unterwegs: Drei Boeing 737 von Klasjet, und damit die halbe Flotte, fliegen Nationalspieler umher.

KlasjetDie Verkehrsbetriebe der Fußball-EM

Eine kleine Business-Airline beförderte in den letzten Wochen eine Menge Prominenz. Die litauische Klasjet flog mehr Teams bei der Euro 2020 als jede andere Airline.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Am Himmel über Europa ist zwar wieder etwas mehr los. Doch von den Niveaus von vor der Pandemie ist der Luftverkehr noch weit entfernt. Immerhin zwei Gruppen von Passagieren sind derzeit überaus viel unterwegs. Fußballspieler und Fans reisen quer über den Kontinent - wegen der Euro 2020.

Die Fußball-Europameisterschaft wird nicht wie gewohnt in nur einem Land ausgetragen, sondern in ganz Europa. Die Mannschaften fliegen jeweils nicht auf einem Linienflug von einem zum nächsten Stadion. Sie chartern Flugzeuge. Dabei profilierte sich vor allem ein Anbieter, Klasjet aus Litauen.

Boeing 737 mit Business-Sitzen

Die kleine Fluglinie mit dem Hauptsitz in Vilnius war schon fast so etwas wie die Verkehrsbetriebe der Euro 2020. Sie beförderte bei dieser EM mehr Nationalmannschaften als jede andere Airline. Auch die deutsche Elf machte es sich auf dem Weg zum Achtelfinale in London in einer Boeing 737 von Klasjet bequem.

Neben den Deutschen setzte auch die polnische Nationalmannschaft auf Klasjet und reiste mit der Airline von St. Petersburg nach Warschau. Auch in Tschechien und Belgien entschied sich der nationale Fußballverband für eine der drei Boeing 737-500 der Litauer, die nur Business-Class-Sitze mit einem Abstand von mehr als einem Meter aufweisen. Sie tragen die Kennzeichen LY-JMS, LY-KDT und LY-FLT.

Luxus-Charter seit 2014

Insgesamt besteht die Flotte der Airline aus sechs Flugzeugen. Neben den drei Boeing 737-500, die während der EM unterwegs so eifrig sind, besitzt Klasjet eine weitere 737-500 und eine 737-300. Auch eine Bombardier CRJ200 gehört zum Flugzeugpark der Airline.

Klasjet wurde 2014 gegründet und ist eine Tochter der Avia Solutions Group. Mit ihren rund 56 bis 68 Business-Class-Sesseln erfüllen die Boeing 737 der Litauer die Voraussetzungen vieler Fußballmannschaften. «Es sei ein großer Sprung nach vorn», erklärte der Trainer des litauischen Basketballvereins Žalgiris Kaunas einmal. Seit man einen Flieger von Klasjet miete, seien die Spieler mental und körperlich besser erholt.

Sehen sie Bilder der Flugzeuge in der oben stehenden Bildergalerie.

Mehr zum Thema

Belgische Nationalelf bekommt Kritik für Wahl der Airline

Belgische Nationalelf bekommt Kritik für Wahl der Airline

Titelträger Portugal reist bei der Euro 2020 mit einer Boeing 737-400 des maltesischen Charteranbieters Air Horizont.

Das sind die EM-Flieger der Nationalmannschaften

Auch Fußballer fahren mit dem Bus zum Flieger. Die DFB-Elf am Flughafen Nürnberg.

Deutsche Elf fliegt mit litauischer Boeing 737

Emirates und Dubai: Zwei Schwergewichte der Luftfahrt, die zuletzt Passagiereinbrüche verzeichneten.

Wer zählt am meisten Passagiere?

Video

Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Kälin
Mit der Rückkehr der Angehörigen aus Kanada war die Arbeit für die Swissair längst nicht beendet. Persönliche Gegenstände mussten zurückgegeben, Gedenkveranstaltungen organisiert und Familien weiter begleitet werden. Der Ehemalige Finanzchef Walter Kälin blickt auf die Herausforderungen zurück – und erklärt, wie die Erfahrungen von damals die heutige Krisenbetreuung prägen
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier