Nach Aussagen zu AbsturzKimmel über Trump: «Eifersüchtig, wenn ein Unglück mehr Aufmerksamkeit bekommt als er»

US-Präsident Donald Trump bricht mit seinen Äußerungen zum Luftfahrtunglück in Washington die Normen der Branche. Comedian Jimmy Kimmel reagiert.

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Bei Unglücken in der Luftfahrt gibt es eine Regel, die eigentlich niemand bricht, der eine verantwortungsvolle Position inne hat: Man greift den zuständigen Ermittlungsbehörden nicht vor, man spekuliert nicht kurz nach der Tragödie über Gründe und Schuldige.

US-Präsident Donald Trump hat mit dieser Tradition gebrochen. In einer Pressekonferenz zum tödlichen Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 700 mit einem Militärhubschrauber am Ronald Reagan Airport in Washington D.C. sagte Trump zum einen, es habe ein «Pilotenproblem» beim Hubschrauber gegeben, nannte aber keine Details.

Trump verweist auf seinen «gesunden Menschenverstand»

Zum anderen kritisierte der Präsident der Vereinigen Staaten Diversitätsprogramme bei der Flugsicherung, die darauf abzielen würden, «Menschen mit schweren geistigen und psychischen Behinderungen einzustellen». Ein Journalist fragte nach, wie Trump darauf komme, dass Diversität etwas mit dem Unglück zu tun haben könnte. Trumps Antwort: «Weil ich gesunden Menschenverstand habe. Und leider haben viele Leute den nicht.»

Das Luftfahrtportal The Air Current titelte «Trump kippt Jahrzehnte alte, globale Normen der Luftsicherheitsermittlungen» und warnte: «Eine Flut von Spekulationen und Schuldzuweisungen könnte die wichtige Arbeit des NTSB gefährden.»

Was Donald Trump sagte und wie der Moderator und Comedian Jimmy Kimmel das kommentiert, sehen Sie im oben stehenden Video.

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