Nach Aussagen zu AbsturzKimmel über Trump: «Eifersüchtig, wenn ein Unglück mehr Aufmerksamkeit bekommt als er»

US-Präsident Donald Trump bricht mit seinen Äußerungen zum Luftfahrtunglück in Washington die Normen der Branche. Comedian Jimmy Kimmel reagiert.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Bei Unglücken in der Luftfahrt gibt es eine Regel, die eigentlich niemand bricht, der eine verantwortungsvolle Position inne hat: Man greift den zuständigen Ermittlungsbehörden nicht vor, man spekuliert nicht kurz nach der Tragödie über Gründe und Schuldige.

US-Präsident Donald Trump hat mit dieser Tradition gebrochen. In einer Pressekonferenz zum tödlichen Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 700 mit einem Militärhubschrauber am Ronald Reagan Airport in Washington D.C. sagte Trump zum einen, es habe ein «Pilotenproblem» beim Hubschrauber gegeben, nannte aber keine Details.

Trump verweist auf seinen «gesunden Menschenverstand»

Zum anderen kritisierte der Präsident der Vereinigen Staaten Diversitätsprogramme bei der Flugsicherung, die darauf abzielen würden, «Menschen mit schweren geistigen und psychischen Behinderungen einzustellen». Ein Journalist fragte nach, wie Trump darauf komme, dass Diversität etwas mit dem Unglück zu tun haben könnte. Trumps Antwort: «Weil ich gesunden Menschenverstand habe. Und leider haben viele Leute den nicht.»

Das Luftfahrtportal The Air Current titelte «Trump kippt Jahrzehnte alte, globale Normen der Luftsicherheitsermittlungen» und warnte: «Eine Flut von Spekulationen und Schuldzuweisungen könnte die wichtige Arbeit des NTSB gefährden.»

Was Donald Trump sagte und wie der Moderator und Comedian Jimmy Kimmel das kommentiert, sehen Sie im oben stehenden Video.

Mehr zum Thema

Vorfälle mit Hubschraubern bereiten Crews in Washington schon länger Sorgen

Vorfälle mit Hubschraubern bereiten Crews in Washington schon länger Sorgen

Ein Lotse machte im Zeitpunkt der Kollision den Job von zwei

Ein Lotse machte im Zeitpunkt der Kollision den Job von zwei

Bombardier CRJ 700 von American Airlines kollidiert in Washington mit Helikopter

Bombardier CRJ 700 von American Airlines kollidiert in Washington mit Helikopter

Video

Airbus A350 F Erstflug in Toulouse: Der Frachter war vier Stunden in der Luft.
Vier Stunden, 220 Gigabyte Daten und ein Start ohne elektronische Schutzfunktionen: Der Airbus A350 F ist zum ersten Mal geflogen. Was die Crew testete und was den Frachter besonders macht.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a350 f erstflug 01
Am Dienstag ist der Airbus-A350-Frachter zum ersten Mal abgehoben. Ende 2027 will der Flugzeugbauer den ersten A350 F aus der Serienproduktion ausliefern. Zwei Kunden kommen für die Premiere infrage.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Timo Nowack
Timo Nowack
Ex-Swissair-Sprecher Urs Peter Naef: «»
Als die Nachricht vom Absturz vor Halifax eintraf, war das Krisenhandbuch der Swissair-Kommunikationsabteilung noch nicht fertig. Medienverantwortlicher Urs Peter Naef musste improvisieren - und zugleich die Angehörigen vor aufdringlichen Medien schützen. Seine wichtigste Lehre aus der Katastrophe: «Steh zu dem, was passiert ist, und zeig Flagge.»
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier