Nach Aussagen zu AbsturzKimmel über Trump: «Eifersüchtig, wenn ein Unglück mehr Aufmerksamkeit bekommt als er»

US-Präsident Donald Trump bricht mit seinen Äußerungen zum Luftfahrtunglück in Washington die Normen der Branche. Comedian Jimmy Kimmel reagiert.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation

Bei Unglücken in der Luftfahrt gibt es eine Regel, die eigentlich niemand bricht, der eine verantwortungsvolle Position inne hat: Man greift den zuständigen Ermittlungsbehörden nicht vor, man spekuliert nicht kurz nach der Tragödie über Gründe und Schuldige.

US-Präsident Donald Trump hat mit dieser Tradition gebrochen. In einer Pressekonferenz zum tödlichen Zusammenstoß einer Bombardier CRJ 700 mit einem Militärhubschrauber am Ronald Reagan Airport in Washington D.C. sagte Trump zum einen, es habe ein «Pilotenproblem» beim Hubschrauber gegeben, nannte aber keine Details.

Trump verweist auf seinen «gesunden Menschenverstand»

Zum anderen kritisierte der Präsident der Vereinigen Staaten Diversitätsprogramme bei der Flugsicherung, die darauf abzielen würden, «Menschen mit schweren geistigen und psychischen Behinderungen einzustellen». Ein Journalist fragte nach, wie Trump darauf komme, dass Diversität etwas mit dem Unglück zu tun haben könnte. Trumps Antwort: «Weil ich gesunden Menschenverstand habe. Und leider haben viele Leute den nicht.»

Das Luftfahrtportal The Air Current titelte «Trump kippt Jahrzehnte alte, globale Normen der Luftsicherheitsermittlungen» und warnte: «Eine Flut von Spekulationen und Schuldzuweisungen könnte die wichtige Arbeit des NTSB gefährden.»

Was Donald Trump sagte und wie der Moderator und Comedian Jimmy Kimmel das kommentiert, sehen Sie im oben stehenden Video.

Mehr zum Thema

Vorfälle mit Hubschraubern bereiten Crews in Washington schon länger Sorgen

Vorfälle mit Hubschraubern bereiten Crews in Washington schon länger Sorgen

Ein Lotse machte im Zeitpunkt der Kollision den Job von zwei

Ein Lotse machte im Zeitpunkt der Kollision den Job von zwei

Bombardier CRJ 700 von American Airlines kollidiert in Washington mit Helikopter

Bombardier CRJ 700 von American Airlines kollidiert in Washington mit Helikopter

Video

Canadair CL-415 beim Wasser tanken: Das Flugzeug ist Teil des EU-Katastrophenschutzes.
Während in Frankreich, Spanien und Italien Zehntausende vor den Flammen fliehen, mobilisiert die EU ihre Löschflugzeugflotte Resc EU. Doch die Maschinen sind im Schnitt über 30 Jahre alt. Ersatz ist bereits bestellt, kommt aber erst 2028.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
delta kapitaen verlaedet gepaeck
Der Flug ab Atlanta hatte schon Verspätung und es war nur ein Mitarbeiter da, um das Gepäck ins Flugzeug zu laden. Da stieg ein Pilot von Delta Air Lines aus und packte mit an.
Timo Nowack
Timo Nowack
Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies