Flieger von Liat: Die Flotte wird wohl verkleinert.

Akute Finanzprobleme Karibikairline Liat spricht von Grounding

Die Regionalairline von elf Karibikstaaten hat schon lange finanzielle Probleme. Nun sind sie akut geworden. Bald wird über die Zukunft von Liat entschieden.

Top-Jobs

AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

LAGER MITARBEITER (m/w/d) – Luftfahrt

Oberpfaffenhofen / Flughafen München (EDMO)
AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugelektriker (a)

Vollzeit
Pilatus Flugzeugwerke AG
Flugzeughersteller
Feste Anstellung
Top jobs
Schweiz

So klingen Durchhalteparolen. Geschäftsführerin Julie Reifer-Jones versicherte den Passagieren am 1. März, dass ihre Fluggesellschaft weiterhin sicher und effizient fliegen wird, um die Inseln der Karibik miteinander zu verbinden. Nur ein paar Wochen später klingt es völlig anders. Vergangenes Wochenende erklärte Aufsichtsratspräsident Ralph Gonsalves, die Schließung von Liat stehe kurz bevor.

Der einst als Leeward Islands Air Transport gegründeten Regionalairline geht es schon länger schlecht. Seit Monaten steckt sie in Geldnöten. Nun wurden die offenbar akut. Offenbar braucht Liat schnell 5,4 Millionen Dollar, um überleben zu können.  Noch ist nicht sicher, ob die Aktionäre - elf Regierungen aus der Region und ein paar private Investoren - das Geld einschießen werden. Während Antigua and Barbuda bereits erklärt hat, man werde die Fluggesellschaft nicht untergehen lassen, erklärte St. Lucia, man werde nur frisches Geld investieren, wenn Liat sich ändere.

Schließung, Verkauf, Restrukturierung

Kommende Woche treffen sich nun die Vertreter der elf Regierungen in Barbados. Sie diskutieren die Zukunft von Liat. Dabei gibt es gemäß lokalen Medienberichten drei Optionen. Eine ist die Schließung, eine andere der Verkauf an private Investoren und die dritte eine neue Finanzierungsrunde, bei der die Europäische Entwicklungsbank mitmachen soll, zusammen mit einer Restrukturierung. Dabei müssten etwa die Piloten auf zehn Prozent ihres Lohns verzichten und die Flotte wurde von zehn auf sieben Flugzeuge reduziert. Zudem würde die Führung neu organisiert und unabhängiger gestaltet.

Liat bedient derzeit mit fünf ATR72-600 und fünf ATR42-600 rund 15 Destinationen in der Karibik. Die Passagierzahlen gehen sei dem Jahr 2010 stetig zurück.

Mehr zum Thema

ATR72-600 von Liat: Im Schnitt sind die Flieger der Airline nur etwas älter als vier Jahre.

Karibikairline Liat braucht Geld

Liat streicht Flotte zusammen: Bei der karibischen Airline sind offenbar auch Dutzende Jobs in Gefahr.

Liat reduziert Flotte

Anflug: Heute landen wir auf einem Inselflughafen.

Wie gut kennen Sie sich mit Inselflughäfen aus?

Flughafen México City: er soll streichen.

Mexikos Regierung zwingt größten Flughafen, weniger Flüge anzunehmen

Video

vietnam airlines vn34 fuel dump load sheet 01
Eine falsche Beladung kann dazu führen, dass ein Flugzeug nicht rechtzeitig abheben kann. Der Ladesplan der Boeing 787 von Vietnam Airlines zeigt nun aber: Beim Vorfall am Flughafen München war dies nicht der Grund für das zu späte Abheben des Dreamliners.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die stehen gebliebene Boeing 787 von Vietnam Airlines nach der Landung in München: Die Blackbox wird ausgewertet.
Die Boeing 787-9 von Vietnam Airlines hinterließ beim missglückten Start in München Spuren am Ende der Piste und setzte während der Rotation mit dem Heck auf. Das bestätigt nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung. Die Ermittelnden untersuchen neben technischen und menschlichen Faktoren auch mögliche organisatorische Einflüsse.
Timo Nowack
Timo Nowack
Zerstörter Flieger von Mahan Air: Insgesamt wurden im Krieg gemäß der Regierung in Teheran 100 zivile Flugzeuge getroffen.
Insgesamt sollen es rund 100 sein: Im Iran wurden laut Angaben des Landes weit mehr zivile Flugzeuge durch Angriffe der USA oder Israels zerstört oder beschädigt, als bisher bekannt war. Für das Land ist das ein riesiges Problem.
Timo Nowack
Timo Nowack