Isis-Rebell mit chinesischem FN-6 Manpads: Gefahr für Flieger.

Angriffe von Isis-RebellenLufthansa, Austrian und Co. gefährdet?

Gemäß einem Medienbericht warnt der deutsche Nachrichtendienst vor Waffen der Isis-Rebellen. Sie könnten auch startende oder landende Flugzeuge treffen.

Top-Jobs

k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
logo-gi-group

Teamleiter (gn) am Flughafen Hamburg

Hamburg
Feste Anstellung
Gi Group Recruiting
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Kapitän C680A (all genders) mit Zusatzaufgaben

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Hahnair Logo

Deputy Continuing Airworthiness Manager (all genders)

Düsseldorf
Feste Anstellung
Hahn Air Lines GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Sie wurden in den Vierzigerjahren erfunden. Und seither gehören Manpads zur modernen Kriegsführung. Die Abkürzung steht für Man-portable air-defense systems oder zu Deutsch: Einmann-Flugabwehr-Lenkwaffe. Es sind schultergestütze Kanonen, mit denen sich Raketen abschießen lassen. Genau solche Waffen besitzt die islamische Terrormiliz Isis, warnt der deutsche Nachrichtendienst BND. Letzte Woche sei der Bundestag darüber informiert worden, schreibt die Zeitung Bild am Sonntag.

Bilder von Isis-Milizionären zeigten denn auch schon die Anwendung von chinesischen FN-6 Manpads. Gemäß den Experten des Bundesnachrichtendienstes ist die Terrorgruppe damit in der Lage, Passagierflugzeuge zu gefährden. Normale Überflüge sind zwar kein Problem. Denn die tragbaren Raketenwerfer erreichen die Reiseflughöhe nicht. Sie können aber immerhin Ziele in bis zu 6000 Meter Höhe treffen. Für startende oder landende Passagierflugzeuge besteht deshalb durchaus eine Gefahr. so die Angst des BND.

Lufthansa, AUA, Germania

Noch immer fliegen diverse Fluggesellschaften den Irak an. So bedient unter anderen die Lufthansa zwei Mal wöchentlich mit einem Airbus A319 die Strecke Frankfurt - Erbil. Austrian Airlines fliegt die nordirakische Stadt täglich mit einem A319 oder A320 ab Wien an, Germania ein Mal wöchentlich mit einer Boeing 737 ab Düsseldorf und ein Mal wöchentlich ab München. Die österreichische Nationalairline fliegt zudem auch nach Baghdad.

Die beiden Städte stehen zwar nicht unter Kontrolle der Isis. Erbil liegt aber nur rund 100 Kilometer von Isis-Territorium entfernt. Und in der Stadt kommt es genauso wie in der irakischen Hauptstadt immer wieder zu Angriffen. «Bei der Lufthansa Group steht die Sicherheit der Passagiere immer an erster Stelle. Wir betreiben daher aktives Risikomanagement. Einer abstrakten Bedrohung tragen wir Rechnung, indem wir eng mit den zuständigen Sicherheitsbehörden im Austausch stehen und laufende Bewertungen vornehmen», erklärt ein Sprecher. Die An- und Abflüge Erbils folgten abgestimmten, besonderen Verfahren.

Mehr zum Thema

Wie 9/11 die Luftfahrt veränderte

Wie 9/11 die Luftfahrt veränderte

Zu Fuß mit dem Trolley von Boston nach New York

Zu Fuß mit dem Trolley von Boston nach New York

Bundespolizei: Verschärfte Sicherheitsmaßnahmen.

Bundespolizei erhöht Alarmstufe an deutschen Flughäfen

TSA-Kontrollen (hier in Denver): Fallen sie an kleineren US-Airports bald weg?

Bald keine Kontrollen mehr an kleinen US-Flughäfen?

Video

Absturzstelle: Hier prallte der Jet ins Gebirge.
Der Absturz von Flug MU5735 beschäftigt Ermittlungsbehörden seit mehr als vier Jahren. Jetzt deuten neue Daten darauf hin, dass es im Cockpit der Boeing 737 von China Eastern Airlines vor dem Crash zu einem Kampf um die Kontrolle kam.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Der Moment vor der Berührung: Die Boeing 767 von United fliegt extrem niedrig an.
Eine Boeing 767 von United Airlines ist bei der Landung in Newark extrem tief geflogen. Neue Videoaufnahmen zeigen nun von außen, wie das Hauptfahrwerk den Lastwagen auf der Autobahn berührte.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Moment der Kollision: Zum Glück verletzte sich der Fahrer nur leicht.
Eine Boeing 767 von United Airlines berührte beim Anflug in Newark einen Lastwagen und einen Lichtmast. Flug UA169 landete dennoch sicher. Brisant: Weder Cockpit noch Flugsicherung registrieren die Kollision zunächst.
Laura Frommberg
Laura Frommberg