Westjet-Flügel: Die Airline will mehr als 40 Prozent des Regionalmarkts beherrschen.

Regionaltochter EncoreMassiver Ausbau bei Westjet

Kanadas Luftfahrtmarkt wird aufgemischt. Die Westjet-Tochter Encore macht mit Billigangeboten Air Canada Konkurrenz. Die Flotte soll nun verdoppelt werden.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Auch wenn Kanada sonst als eine Art liberale USA bekannt ist – in Sachen Luftfahrt hinkt das Land dem großen Nachbarn hinterher. Wer im Inland von A nach B will, muss oft deutlich mehr zahlen, als man es für Regionalflüge in den USA oder auch in Europa gewohnt ist. Westjet hat sich zur Aufgabe gemacht, das zu ändern. Die Tochter Encore fliegt seit Anfang 2013 und bedient momentan mit 14 Bombardier Q 400 den kanadischen Regionalmarkt.

Damit hat Westjet noch nicht genug. Wie sie nun bekannt gab, wird die Flotte bis 2016 verdoppelt. Die Kampfansage ist klar: Man will deutlich mehr als 40 Prozent des kanadischen Regionalmarkts kontrollieren. Wie viel Westjet Encore jetzt bereits geschafft hat, teilt die Airline allerdings nicht mit. Nur so viel: «Wir wollen die Kanadier von den hohen Flugkosten befreien», sagt Westjet laut einem Artikel der kanadischen Zeitung La Presse.

Deutlich tiefere Preise

Schon jetzt hat das ein bisschen geklappt. So haben sich etwa Flüge nach Nanaimo oder Terrace in British Columbia um bis zu 40 Prozent verbilligt, seit Encore in den Markt eingestiegen ist. Dies berichtet die Zeitung Perrysound. Zuvor waren Air Canada und ihre Tochter Jazz die einzigen, welche die Ziele angeflogen haben. Insgesamt hätten sich die Preise in den von Encore neu bedienten Gebieten um mindestens 20 bis 30 Prozent verringert.

Mehr zum Thema

ticker-westjet

Westjet serviert künftig den kanadischsten aller kanadischen Kaffees

ticker-westjet

Westjet streicht geplante Verbindung nach Costa Rica

ticker-westjet

Westjet-Kabinenpersonal stimmt neuem Tarifvertrag zu

ticker-westjet

Westjet schließt Umbau ehemaliger Swoop- und Sunwing-Flugzeuge ab

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies