Flieger am Flughafen von Karachi: Mit welchen Flugzeugen K2 Airways starten will, ist bislang unbekannt.

K2 AirwaysIn Pakistan versucht sich eine neue Airline

Pakistans Luftfahrt steckt seit Jahren in einer Krise. Die Bedingungen für junge Fluglinien sind schwierig. Die neue K2 Airways wagt dennoch den Start.

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Luftfahrt

Mit 8611 Metern Gipfelhöhe wird er zwar vom Mount Everest zum zweithöchsten Berg der Welt degradiert. Doch bei vielen Bergsteigern gilt der K2 im Karakorum-Gebirge als die größere Herausforderung. Eine solche hat sich die neugegründete Fluglinie K2 Airways ebenfalls herausgesucht. Die Luftfahrt steckt in Pakistan in einer Dauerkrise. Der Namen passt also.

Die Nationalfluglinie Pakistan International PIA kann nur mit Hilfszahlungen aus der Staatskasse überleben. Ihr größter Konkurrent Shaheen Airways ging 2018 pleite. Im selben Jahr scheiterten gleich sechs neuen Airlines mit der Aufnahme des Betriebs.

Start mit Inlandsverbindungen

Hohe Steuern und enormer bürokratischer Aufwand legen neuen Airlines unüberwindbare Steine in den Weg. Trotz der schwierigen Umstände will K2 Airways jedoch Ende dieses Jahres den Betrieb aufnehmen, berichtet die Nachrichtenseite Business Recorder. Die neue Airline plant zuerst Inlandsflüge vom Jinnah International Airport in Karachi aus. Er ist der größte Flughafen Pakistans und Drehkreuz von PIA.

Auf ihrer Webseite nennt K2 Airways bereits einige Ziele, darunter die Hauptstadt Islamabad. Buchbar sind diese Flüge noch nicht. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen auch internationale Flüge in das Streckennetz aufgenommen werden.

Viele Unbekannten

In sozialen Netzwerken sucht die Fluglinie derzeit Personal. Vergangene Woche (27. Januar) verkündete K2 Airways zudem eine Zusammenarbeit mit einem Anbieter für Wartungssoftware. Doch noch ist sehr vieles unklar: So ist nicht bekannt, welche und wie viele Flugzeuge sie einsetzen möchte oder wann sie eine Betriebserlaubnis (im Fachjargon: Air Operators Certificate AOC) erwartet.

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