Flugzeug von Jetblue: Die Airline will wachsen.

Milliarden-AngebotJetblue funkt bei Spirit-Frontier-Fusion dazwischen

Eigentlich will Spirit Airlines mit Frontier Airlines fusionieren. Doch jetzt schaltet sich Jetblue mit einem gewaltigen Angebot für Spirit ein.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Im Februar gaben zwei große Billigairlines in den USA ihren Zusammenschluss bekannt: Spirit und Frontier. Man wolle die «dominierenden Big-Four-Fluggesellschaften» angreifen, teilten beide mit. Denn gemeinsam würden Frontier und Spirit zur Nummer fünf in den USA – hinter American, Delta, Southwest und United, aber vor Alaska Airlines und Jetblue.

Und genau das will Jetblue offenbar verhindern - mit einem Gebot für Spirit. «Spirit Airlines bestätigt den Erhalt eines unaufgeforderten Angebots von Jetblue Airways», teilt die Airline am 5. April mit. Jetblue wolle «alle ausstehenden Aktien des Spirit-Stammkapitals in einer Bar-Transaktion für 33,00 US-Dollar pro Aktie erwerben».

Frontier ätzt gegen Jetblues Einmischung

Obwohl die Aktien von Spirit nach dieser Nachricht um 22 Prozent nach oben schossen, liegen sie weiterhin knapp unter 27 Dollar. Das Angebot von Jetblue ist also sehr attraktiv. Insgesamt würde sich ein Preis von rund 3,6 Milliarden Dollar ergeben. Spirit teilte mit, man werde das Angebot bewerten, im besten Interesse von Airline und Aktionären.

«Der Vorstand wird diese Bewertung in Übereinstimmung mit den Bedingungen der Fusionsvereinbarung des Unternehmens mit Frontier durchführen und zu gegebener Zeit reagieren», so Spirit. Frontier ist alles andere als begeistert. Die Airline erklärte, eine Übernahme von Spirit durch Jetblue würde zu höheren Ticketpreisen für die Reisenden führen. Besonders an der amerikanischen Ostküste gebe es Überlappungen zwischen den beiden, so dass es dort nach einer Übernahme weniger Wettbewerb herrschen würde.

Jetblue wirbt für ihr Angebot

Jetblue erklärte derweil, die angestrebte Übernahme «würde Jetblue als den überzeugendsten nationalen Herausforderer der vier großen, marktbeherrschenden US-Airlines positionieren». Wenn Jetblue in einem Markt eintrete, würden die Großen ihre Preise deutlich stärker senken als beim Markteintritt einer Ultra-Billigairline.

Mehr zum Thema

10. und schlechtester Platz: Spirit - -3,50 Punkte. Rang 2019: 8.

Gemeinsam gegen American, Delta, Southwest und United

Die Kunden mit den meisten festen Airbus-A220-Orders: Jetblue kommt nun auf 100 bestellte A220-300. Acht davon waren bis Ende Januar 2022 schon ausgeliefert.

Jetblue erobert Thron der größten Airbus-A220-Kundin

Jetblue verlängert in London-Heathrow

Jetblue verlängert in London-Heathrow

TSA-Kontrollen (hier in Denver): Fallen sie an kleineren US-Airports bald weg?

Warteschlagen an Flughäfen in den USA werden länger und länger - und bald starten die Frühlingsferien

Video

König Willem-Alexander bei seinem letzten Flug mit einer Boeing 737: Er lässt sich nochmals umschulen.
Fußballfans, Familien auf dem Weg nach Lappland oder Urlauber nach Ibiza: Viele Passagiere ahnten nicht, dass ihr Kopilot der König der Niederlande war. Jetzt flog Willem-Alexander letztmals mit einer Boeing 737 von KLM - und beginnt nun die Umschulung auf Airbus.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack