Boeing 737 Max von Southwest: Eine Änderung steht an.

Nach GroundingJede 737 Max braucht über 100 Stunden Arbeit zum Neustart

Wenn die Behörden die Boeing 737 Max freigeben, können die Betreiber die Jets wieder startklar machen. Dafür sind erhebliche Arbeiten nötig.

Top-Jobs

DERTOUR Logo

Destination Manager (w/m/d)

DERTOUR Destination Services AG
Vollzeit
Top jobs
Feste Anstellung
Reiseveranstalter
ticker-dfs-deutsche-flugsicherung

Fluglotse / Fluglotsin (w/m/d)

Studium
Deutsche Flugsicherung DFS
Studium
Top jobs
Langen b. Frankfurt
Deutschland
AMX Support

Lizenzierter Fluggerätmechaniker / Certifying Staff B1/B2 (m/w/d)

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
AMX Support

Flugzeug Mechaniker

AMX Support Germany GmbH
Vollzeit
Flughafen Oberpfaffenhofen (EDMO
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

387 Exemplare der 737 Max hat Boeing schon ausgeliefert. Diese Jets stehen zurzeit bei den Betreibern in Hangars und auf Vorfeldern und dürfen nicht abheben. Nach Abstürzen in Indonesien und Äthiopien hatten die Luftfahrtbehörden das Modell im März weltweit zu Boden beordert. Nun schauen die Betreiber auf die US-Behörde FAA, die zuerst grünes Licht für einen Neustart geben soll. Wann das geschieht, ist unklar, einen offiziellen Zeitplan gibt es noch nicht, auch wenn man in der Branche über den August als Zieltermin munkelt.

Wenn die 737 Max rezertifiziert ist, können die Fluggesellschaften ihre Maschinen wieder in Betrieb nehmen – doch auch das wird Zeit kosten, wie die Nachrichtenagentur Reuters schreibt. Sie hat bei der weltgrößten Max-Betreiberin Southwest Airlines (34 Boeing 737 Max) sowie American Airlines (24) und United Airlines (14) erfragt, wie viel Zeit die Fluglinien einplanen. Das Ergebnis: 100 bis 150 Stunden Vorbereitung sind pro Jet nötig.

Wie werden die Piloten trainiert?

In dieser Zeit werden unter anderem Flüssigkeiten in den Fliegern gewechselt, Triebwerke überprüft und das Software-Update für das Flugsteuerungssystem MCAS aufgespielt und gestestet. All dies beginne erst nach der Software-Freigabe durch die FAA.

Nicht einberechnet ist das Training der Piloten. Noch ist unklar, ob sie auf die Änderungen an der Flugsteuerung in 737-Max-Simulatoren vorbereitet werden, oder ob ein Training ohne Simulatoren ausreicht. Boeing hat das Software-Update fertig gestellt, jedoch laut Reuters bis Ende vergangener Woche noch nicht offiziell bei der FAA eingereicht.

Boeing bereitet mit Zulieferern vor

Wenn die 737 Max in den USA wieder grünes Licht hat, sind in Europa die Easa und weltweit weitere Luftfahrtbehörden am Zug. Am vergangenen Donnerstag trafen sich Behördenvertreter aus aller Welt in Texas. FAA-Chef Daniel Elwell sprach von einem «überaus positiven» und «konstruktiven» Treffen, wollte aber keinen Zeitplan verraten.

Boeing wollte sich nicht konkret zu den Erwartungen der Airlines äußern, wie viel Zeit diese für die Wiederinbetriebnahme ihrer Flugzeuge brauchen. Ein Sprecher des Flugzeugbauers erklärte jedoch, man arbeite mit den Betreibern zusammen, um die Arbeiten effizient zu gestalten. So sorge man etwa zusammen mit den Zulieferern dafür, dass alle wichtigen Teile für die Wartung und Wiederinbetriebnahme verfügbar seien.

Mehr zum Thema

Boeing 737 Max: Hat Boeing rechtzeitig informiert?

Jetzt ermittelt Börsenaufsicht im Fall 737 Max

Boeing 737 Max 8 im Flug: Viele Passagiere sind zurzeit skeptisch.

Boeing stellt Update für 737 Max fertig

Boeing 737 Max von American Airlines: Die Piloten warnten früh.

Piloten forderten schon früh Update der 737 Max

ticker-boeing-1

Boeing führt neues Pilotentrainingssystem in Thailand ein

Video

Der Moment bevor das Kleinflugzeug mit dem Helikopter Kollidiert: Jetzt ist der NTSB-Bericht erschienen.
Vor zwei Wochen kollidierten eine Cessna 150 und ein Bell 407 an einem Flugplatz in Pennsylvania. Was in den letzten Sekunden davor geschah, zeigt nun der erste Zwischenbericht der Untersuchungsbehörde NTSB.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A400M der Roal Air Force nach der Landung in Jan Mayen: Mit dem Transporter wurden Nato-Kontingente in die Arktis verlegt.
US-Marines, britische Royal Marines und norwegische Soldatinnen und Soldaten üben auf Jan Mayen. Airbus A400 M und Lockheed C-130 brachten für die Manöver neben Truppen auch Material auf die abgelegene Arktisinsel.
gerard al fil
Gérard Al-Fil
Jetblue führt eine neue Business-Class auf Inlandsflügen ein: Blue First soll noch 2026 starten.
Mit Blue First nähert sich die US-Airline immer mehr der Konkurrenz an. Die neue Kabine von Jetblue bietet eine Business Class im Inland mit breiten Sesseln, eigenem Cocktail-Menü und Bento-Box.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies