Eine der zwei Boeing 747-400 der japanischen Luftwaffe: Die Jumbos waren 27 Jahre lang die Regierungsflieger des Landes.

RegierungsfliegerJapans Air Force One ist keine Boeing 747 mehr

Japan leistete sich zwei Boeing 747 als Regierungsflieger. Doch die Maschinen wurden mit 777 ersetzt. Die ausrangierten Jumbo-Jets werden verkauft.

Top-Jobs

IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Geht es um Staatspräsidenten und Boeing 747, kommt den meisten Menschen gleich ein Flugzeug in den Sinn: Die Air Force One. Die beiden Jumbo-Jets der amerikanischen Regierungen zählen zu den bekanntesten Flugzeugen der Welt. Doch auch Staatsleute und Diplomaten anderer Länder werden mit dem Vierstrahler mit dem auffälligen Buckel durch die Welt geflogen.

So auch in Japan. Seit 1991 betreibt die Luftwaffe des Landes zwei Boeing 747-400, um Ministerpräsident, Kaiser und andere hochrangige Politiker nach Übersee zu fliegen. In Anlehnung an ihr amerikanisches Pendant hören die beiden Flugzeuge, die zwecks Absicherung immer zu zweit reisen, auf die Rufzeichen Japanese Air Force One und Japanese Air Force Two.

Interieur kommt ins Museum

Mit den Gemeinsamkeiten ist es jetzt aber vorbei. Im vergangenen Jahr erhielt die japanische Luftwaffe zwei neue Boeing 777-300 ER als Regierungsjets. Premierminister Shinzō Abe benutzte die beiden neuen Flieger erstmals im April für eine achttägige Reise nach Europa und Nordamerika. Für die beiden Boeing 747 wurde damit endgültig das Ende besiegelt.

Die japanische Luftwaffe hat die Boeing 747 zum Verkauf ausgeschrieben, berichtet das Portal Flightglobal. Ob die Flugzeuge in einem übergeben werden oder als Ersatzteilspender ausgeschlachtet werden, ist bislang unklar. Doch zumindest ein Teil der ehemaligen japanisches Air Force Ones bleibt erhalten: Die VIP-Kabinen samt Büros, Konferenzräume und Schlafbereiche werden an Museen übergeben.

Sehen Sie in der oben stehenden Bildergalerie Aufnahmen der beiden ehemaligen Boeing 747 der japanischen Regierung.

Mehr zum Thema

Boeing 777X in den Farben von British Airways: Schon 2022 soll die erste Maschine abheben.

British Airways ersetzt Jumbo-Jets mit Boeing 777X

Präsident Donald Trump ist das Design allerdings nicht amerikanisch genug.

Trump will «amerikanischere» Air Force One

Foto vom A350: Hebt auch die Kanzlerin bald in solch einem Jet ab?

Drei A350 als neue Regierungsjets geplant

Elegant in Rot und Weiß kommt die Boeing 747-8 jetzt daher.

Das ist Erdogans neuer Jumbo-Jet

Video

wizz air airbus a321 neo madeira
Es kommt zwar immer wieder vor, dass Flugzeuge aufgrund starker Winde nicht direkt auf Madeira landen können. Die Passagiere eines Wizz-Air-Fluges aus Wien erlebten nun aber eine besondere Warteschleifen-Odyssee.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
airbus a321 lr etihad airways dus
Der Krieg im Nahen Osten sorgt für massive Einschränkungen im Luftverkehr. Auch in Deutschland, der Schweiz und Österreich sitzen daher Flugzeuge von Golfairlines fest. Welche Jets von Emirates, Qatar Airways und Co. an welchen Flughäfen stehen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Alarm für Einwohnerinnen und Einwohner: Flughafen Dubai International.
Nach iranischen Angriffen haben die Vereinigten Arabischen Emirate ihren Luftraum teilweise geschlossen und den Flugverkehr gestoppt. Auch der Flughafen Dubai, an dem rund 20.00 Reisende festsitzen, wurde getroffen. Am Airport Abu Dhabi kam sogar ein Mensch ums Leben.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Timo Nowack
Timo Nowack