Flieger von Blue Panorama: Von Alitalia fallen gelassen.

Blue Panorama: Gläubigerschutz

Die italienische Airline ist angezählt. Zwölf Monate hat sie nun Zeit, um sich wieder aufzurappeln. Den Niedergang beschleunigte Konkurrentin Alitalia.

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Die Lizenz von Blue Panorama ist nur noch provisorisch. Die private Linienflug- und Charterairline flüchtete sich in den Gläubigerschutz. Am 23. Oktober gab die italienische Regierung dem Antrag des Managements statt. Das schwierige Umfeld ließe keine andere Wahl. Man werden nun Finanzen und die Kapitalstruktur überprüfen, erklärte die Fluggesellschaft. Zwölf Monat hat Blue Panorama Zeit, wieder aus der finanziellen Krise zu kommen. Die italienische Luftfahrtbehörde Enac wird künftig monatlich überprüfen, wie es um die Liquidität und die Fortschritte der Restrukturierung der Fluggesellschaft steht.

Die Maßnahme dürfte auch im Zusammenhang damit stehen, dass erst in diesem Jahr eine geplante Übernahme von Blue Panorama platzte. Alitalia hatte angekündigt, den Ferienflieger, ebenso wie die andere italienische Airline Windjet zu übernehmen. Doch beide Pläne zog die Nationalairline in letzter Minute zurück. Windjet fliegt mittlerweile bereits nicht mehr. Blue Panorama ist angezählt.

Erste Strecke gestrichen

Blue Panorama besitzt Basen in Rom Fiumicino, Mailand Malpensa und Bologna. Gemeinsam mit der Tochter Blu Express unterhält sie eine Flotte von vier Boeing B767 und sechs Boeing B737. Die Fluglinie wurde 1998 gegründet. Im Jahr 2011 transportierte sie zwei Millionen Passagiere. Trotz der Flucht unter Gläubigerschutz soll der Flugbetrieb normal weitergeführt werden. Die wöchentliche Verbindung zwischen Rom und der nicaraguanischen Hauptstadt Managua stellt das Management nach nur vier Monaten indes per Ende Oktober bereits wieder ein.

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