Letzte Aktualisierung: um 20:27 Uhr

Test unter realen Bedingungen

Irkut MS-21 hebt mit Fake-Passagieren ab

Der neue russische Mittelstreckenjet hat einen Flug nach Irkutsk unter realen Bedingungen absolviert. Angestellte des Herstellers mimten die Fluggäste in der MS-21.

Nächster Schritt für die MS-21: Der russische Mittelstreckenjet hat erstmals einen Flug unter normalen Linienflug-Bedingungen absolviert. Dazu waren Passagiere an Bord. Es handelte sich jedoch nicht um echte Fluggäste, sondern die Entwickler und Techniker des Herstellers selbst, wie der Flugzeugbauer der Nachrichtenagentur Tass verriet.

Prototyp 003 der MS-21 flog rund 4000 Kilometer vom Flughafen Moskau-Schukowski zum Airport Irkutsk, wo er am Abend des 15. Dezember landete. Wie ein normaler Linienflieger wurde die Maschine vom Bodenpersonal zu einer Parkposition geschleppt. Wie viele Menschen genau an Bord waren, ist nicht bekannt. Das Flugtestprogramm der Irkut MS-21 soll mit mehreren solcher Flüge abgeschlossen werden.

Zertifizierung rückt näher

Russische Medien spekulieren, ob die Zertifizierung des neuen Flugzeuges in der Heimat noch vor Jahresende erfolgen könnte. Im November hatte Irkut-Manager Kirill Budaev bei der Dubai Airshow allerdings gesagt, man visiere die Zertifizierung in den «nächsten Monaten» an. Von einem erhofften Erfolg im laufenden Jahr sprach er nicht.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen sie die MS-21 in Irkutsk.



Die Redaktion behält sich das Recht vor, Kommentare zu moderieren und zu kürzen. Kritische Diskussionen sind willkommen. Beschimpfungen oder Kommentare mit rassistischem, sexistischem, themenfremdem, rein politischem, beleidigendem oder rein polemischem Inhalt hingegen werden entfernt. Es besteht kein Recht auf Veröffentlichung. Über die Entscheide der Moderatoren wird keine Korrespondenz geführt.