Schild von Iran Air: Mehr Konkurrenz.

Zwei neue Fluglinien im Iran

Das vom Westen boykottierte Land gibt sich in der Luftfahrt weiter stark. Eine ganze Reihe neuer Flugzeuge sollen die iranische Flotte verstärken. Und neue Airlines.

Top-Jobs

sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs
IFFD Flugdienste

Piloten/ First Officer (m/w/d)

IFFD GmbH
Graz/Klagenfurt
Feste Anstellung
NCC-Betrieb
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs

Wirklich gut geht es den Fluggesellschaften in der Islamischen Republik Iran nicht. Ihre veralteten Flotten sind nur schwer flugtüchtig zu halten. Sanktionen des Westens verhindern Ersatzteillieferungen, geschweige denn neue Flugzeuge. Hinzu kommen Geldprobleme. Fast alle Airlines sind massiv verschuldet. Mit rund 200 Millionen Dollar stehen iranische Fluggesellschaften beim Ölministerium des Landes in der Kreide. Doch das scheint den Gründergeist nicht zu bremsen. Gleich zwei neue Fluggesellschaften sollen bis März 2014 gegründet werden, teilte Hamidreza Pahlavani, Chef der zivilen Luftfahrtbehörde der Zeitung Tehran Times mit.

Konkrete Angaben zu den neuen Anbietern – wie etwa Basis, Flotte und Namen – machte Pahlavani indes nicht. Nach Aussagen des Behördenvertreters gibt es derzeit 18 Fluglinien im Iran. Die größten sind die international aktiven Iran Air und Mahan Air.

Neue Flieger aus eigener Produktion

Im vergangenen Jahr habe der Iran 19 Flugzeuge erhalten, heißt es weiter. Allein im März seien zwei Airbus A340, drei Fokker 100 und zwei weitere Flugzeuge zur zivilen iranischen Flotte hinzugekommen, so Pahlavani. Oftmals kommen sie über Umwege aus dem Westen in den Iran. Mahan Air beispielsweise bekam vergangenes Jahr zwei neue Jets. Via Kirgistan und Thailand erwarb die iranische Fluggesellschaft zwei Airbus A340, welche die Lufthansa verkaufte. Die ehemalige D-AIGK und D-AIGA fliegen seither in der Islamischen Republik.

Wenn die Flieger nicht aus den Industriestaaten kommen, will das Land sich einfach eine eigene Flotte zimmern. Noch in diesem Jahr soll der Iran 158 abheben, heißt es. Der zweistrahlige Jet für 99 Passagiere habe Tests erfolgreich durchgeführt, so Pahlavani. Er ist eine Kopie der An 158 aus der Ukraine. Ein ähnliches Projekt gab es bereits mit dem Iran 140, ebenfalls inspiriert vom Antonow-Flieger. Das ultimative Ziel, so das Transportministerium, sei ein im eigenen Land entworfener Jet. Bis zum Jahr 2026 wolle man drei solcher Flieger bauen.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

amboseli airstrip under water
Ein Video aus dem Amboseli-Nationalpark in Kenia scheint einen See zu zeigen. Aber nein: Es ist die Start- und Landebahn des Park-Airports. Sie ist vollständig im Wasser verschwunden.
Timo Nowack
Timo Nowack
air canada bridgetown umkehr
Am Flughafen Bridgetown ging auf einmal gar nichts mehr. Flüge von Air Canada und Jetblue mussten auf dem Weg zum internationalen Flughafen von Barbados plötzlich umkehren. Grund war ein spontaner Streik.
Timo Nowack
Timo Nowack
Dassault Falcon 10X: Die Franzosen haben am 10. März das Rollout gefeiert.
Die Entwicklung verzögerte sich immer mehr. Nun hat Dassault endlich ihren neuesten Ultralangstrecken-Businessjet erstmals öffentlich präsentiert. Die Falcon 10X soll mit Geräumigkeit, Reichweite und Geschwindigkeit punkten.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies