An 140: Vorbild für den iranischen Jet

Iran prahlt mit Luftfahrtindustrie

Von Schwierigkeiten will man in Teheran nichts wissen. Die Produktion von eigenen Flieger des Typs Iran-140 laufe ohne Probleme.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Das Mullah-Regime demonstriert Stärke. Die Sanktionen des Westens seien quasi nicht wirksam, heißt es aus Regierungskreisen immer wieder. Das Embargo der westlichen Staaten führe zwar dazu, dass die Flotten der iranischen Fluggesellschaften hoffnungslos überaltert seien. Und dingend nötige Ersatzteile bekämen die Airlines auch nicht. Mit der Eigenproduktion von Fliegern beweise man aber, dass man auch trotz der Auflagen gut durchkomme, sagte Verteidigungsminister Ahmad Vahidi kürzlich gemäß der Nachrichtenagentur Fars News Agency.

Die selbst hergestellten Iran-140-Flieger seien «der Beweis, dass die Sanktionen unseren Fortschritt nicht bremsen können», so Vahidi. Der Flieger ist eine linzenzierte Kopie auf Basis der Antonow 140. 52 Passagiere haben in der Propellermaschine Platz, rund 3000 Meilen kann er vor der nächsten Betankung fliegen. Und der Iran will mit dem Flugzeugbau auch Geld verdienen. Dieses Jahr würden sechs Iran-140 exportiert, hieß es von der Regierung. Spezifisch wurde aber niemand. Auch nicht was die jährliche Produktion anbetrifft.

Keine Verspätung

Gerüchte, dass es bei der Produktion der Flieger zu Problemen und Verspätungen käme, wischen die Verantwortlichen weg. Man könne ohne Probleme jede gewünschte Anzahl der Flieger herstellen. «Wenn man den Flieger bei uns bestellt, dann stellen wir ihn in sechs Monaten fertig», versprach Manouchehr Manteqi von der Organisation der iranischen Luftfahrtindustrie gemäß Fars News Agency. Und das gelte auch für die neue Version des Iran-140, die für militärische Zwecke hergestellt wird. Schon 2008 war verkündet worden, dass die Flugzeuge mit der nötigen Technik für Marinepatroullien ausgestattet würden. Nach einigem Hin und Her hat man das nun offenbar geschafft.

Und auch ein größeres Flugzeug aus iranischer Produktion ist schon geplant. Wie schon beim Iran-140 soll auch beim nächsten Flieger ein Vorbild aus der ehemaligen Sowjetunion herhalten. Gemäß Manteqi will man als nächstes An-158 nachbauen. Das zweistrahlige Flugzeug für 99 Passagiere eigne sich sehr gut für die iranischen Verhältnisse, sagte er weiter. Die Regierung hatte bereits vor einiger Zeit eine Antonow-158 gekauft und inzwischen mit der Maschine intensive Tests durchgeführt. Die sind offenbar erfolgreich verlaufen.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion
starlux airlines silberner airbus a350 1000
Die Fluglinie aus Taiwan bekommt einen Airbus A350-1000 in silberner und einen in goldener Sonderlackierung. Den ersten der beiden Jets brachte der Starlux-Chef selbst nach Taipei.
Timo Nowack
Timo Nowack
cessna usa 250
Manchmal zeichnet ein Flugzeug mit seinem Flugverlauf ein Herz oder einen einfachen Schriftzug an den Himmel. Zum 250. Am Unabhängigkeitstag der USA hat eine Cessna R182 nun auch so etwas getan - aber auf einem anderen Level.
Timo Nowack
Timo Nowack