Flughafen Teheran: Viele Flieger am Boden.

Iran: Großteil der Flotte am Boden

Das Land kämpft mit Sanktionen aus dem Westen und finanziellen Problemen. Das wirkt sich brutal auf die Fluggesellschaften aus.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Principal Engineer - Flight Physics Simulation

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Mehr als 22 Jahre alt sind die Flugzeuge in den Flotten aller iranischen Fluggesellschaften im Schnitt. Dies berichtet die Zeitung Azernews. Wegen westlicher Sanktionen ist es nur über Umwege möglich, an neue Jets zu kommen. Und auch dann bleibt das Ersatzteil-Problem. Denn auch diese unterliegen dem Embargo. «Der fehlende Kontakt zu den Herstellern ist unser Hauptproblem», erklärt denn auch Sirous Baheri, Chef der Fluglinie Iran Airtour.

Hinzu kommen massive finanzielle Probleme. Mit rund 200 Millionen Dollar stehen die iranischen Fluggesellschaften offenbar beim Ölministerium des Landes in der Kreide. Preiserhöhungen bei den Tickets waren die Folge. Wirklich geholfen hat das nicht. im Gegenteil. Seither können die iranischen Anbieter preislich nicht mehr mit der ausländischen Konkurrenz mithalten. Die Ticketpreise der Airlines stiegen um 60 bis 70 Prozent, die Passagierzahlen sanken im Gegenzug um 50 Prozent.

Flotten am Boden

Das führte schließlich dazu, dass nun 60 Prozent der gesamten iranischen Flotte am Boden bleiben. Grund sind finanzielle, aber auch technische Schwierigkeiten, so Baheri gegenüber der Nachrichtenagentur ISNA. Für diese desolate Situation seien vor allem die Vereinigten Staaten verantwortlich, findet Vize-Parlamentssprecher Mohammad Hassan Aboutorabi-Fard. «Die USA versuchen seit Jahrzehnten, unsere Luftfahrt zu grounden», sagt er. Für die steigenden operativen Kosten seien auch sie verantwortlich.

Doch das Land will nicht aufgeben. Immer wieder kündigt der Iran an, neue Flieger und neue Airlines ins Land zu holen. Zuletzt startete Meraj Airlines die Flüge. Eine weitere Airline soll laut Informationen der iranischen Regierung noch bis März 2014 folgen.

Mehr zum Thema

ticker-iraq irak

Irak erlaubt wieder Iran-Flüge - zu einem Flughafen

ticker-iran

Iran will mit Icao gegen US-Beschränkungen vorgehen

ticker-iran

Iran droht mit Einschränkungen für Luftverkehr im Nahen Osten

ticker-iran

Iran stoppt Ticketverkauf für Flüge in den Irak

Video

Business Class Centre Seats
Teilweise wird sie in Airbus A350-900 und A350-900 ULR nachgerüstet, ganz kommt sie später in der Boeing 777-9 zum Einsatz: die neue Langstreckenkabine von Singapore Airlines. Wir zeigen, was das neu vorgestellte Produkt ausmacht.
Peter Pfänder
Peter Pfänder
Die ehemalige D-AICD: Sie hat ihren Standplatz verlassen.
Seit Anfang 2022 steht am Flughafen Düsseldorf ein ehemaliges Condor-Flugzeug. Nun wurde der 28 Jahre alte Airbus A320 von seiner Position weggeschleppt. Denn der geheimnisvolle Eigentümer lässt prüfen, ob der Jet wieder abheben kann.
Timo Nowack
Timo Nowack
Bangkok Suvarnabhumi aus der Luft: Der Flughafen soll seine Kapazität verdoppeln.
Der Flughafen Bangkok-Suvarnabhumi soll künftig 120 Millionen Fluggäste pro Jahr abfertigen, doppelt so viele wie heute. Dafür sind ein neues Südterminal und eine vierte Piste geplant. Und schon zuvor soll es eine Erweiterung geben.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies