ATR 72-600 in Indigo-Farben: Der Hersteller hat gute Chancen.

ATR, Airbus oder EmbraerIndigo möchte hundert Regionalflugzeuge kaufen

Die größte indische Airline braucht neue Flugzeuge für regionale Strecken im Land. Ein Hersteller liegt wohl vorne im Rennen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Es scheint, als befinde sich Indigo seit einer Weile im Kaufrausch. Im Juni 2023 ging es mit einer Rekordbestellung von 500 Flugzeugen bei Airbus los. Ein paar Monate später legte die Fluglinie mit zehn weiteren Flugzeugen nach. Und zuletzt bestellte die indische Airline sogar erstmals Langstreckenjets beim europäischen Flugzeugbauer.

Indigo erhält mindestens 30 A350 und steigt damit ab 2027 ins Langstreckengeschäft ein. Die Fluglinie hält zudem Optionen, um den Kauf auf bis zu 100 Jets aufzustocken. Jetzt orientiert sich die Fluggesellschaft auch im Bereich der Regionalstrecken in Richtung einer neuen Bestellung, berichtet die Zeitung Economic Times.

Gespräche mit drei Herstellern

Wie Quellen der Zeitung berichten, befinde Indigo sich in Gesprächen mit Airbus, ATR und Embraer. Mindestens 100 Flugzeuge für regionale Verbindungen möchte die Airline kaufen. Ob ein Hersteller oder mehrere das Rennen machen, ist nicht klar.

ATR werden laut der Zeitung Times Of India aktuell die besten Chancen eingeräumt. Denn bereits jetzt fliegen 42 der Turbopop-Flugzeuge für Indigo. Und der Hersteller hatte Indien erst kürzlich als wichtigsten Wachstumsmarkt ausgemacht.

60 Prozent des Inlandsmarktes

Gerade für Verbindungen in sekundäre Städte könnten die Propellerflugzeuge mit weniger Sitzen profitable Flüge ermöglichen. Laut der Economic Times sind aber auch der Airbus A220 und die E2-Reihe von Embraer noch im Rennen. Indigo ist mit einem Marktanteil von 60 Prozent der mit Abstand größte Anbieter von Inlandsflügen.

Mehr zum Thema

Airbus A350-900: Hat Indigo überzeugt.

Indigo bestellt 30 Airbus A350 - und kann auf 100 aufstocken

Indigo stock alte Bestellung bei Airbus um zehn A320 Neo auf

Indigo stock alte Bestellung bei Airbus um zehn A320 Neo auf

Indigo-Chef Pieter Elbers bei der Bekanntgabe der Order:

Indigo überholt Air India mit Bestellung für 500 Airbus-Jets

ticker-frankreich

Frankreich bestellt acht Airbus-Drohnen U050 Capa-X

Video

Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.
Der japanische Businessjet-Hersteller vermeldet Fortschritte beim Bau der ersten Echelon-Maschine, muss aber gleichzeitig eine deutliche Verzögerung einräumen. Erstflug und Zulassung verschieben sich um bis zu drei Jahre.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Airbus A320 Neo wird bei Tarmac Aerosave zerlegt: Das Unternehmen erweitert seine Zerlegungskapazitäten.
Eigentlich könnten sie noch Jahrzehnte fliegen. Trotzdem werden derzeit auffällig viele junge Airbus A220, A320 Neo und Boeing 737 Max zerlegt. Warum?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ilyushin Il-96: Das Flugzeug ist am 16. September in Köln gelandet.
Eine Ilyushin Il-96 der russischen Spezialflugstaffel ist heute in Köln/Bonn gelandet. Vermutet wird, dass die Maschine Mitarbeitende des russischen Konsulats in Bonn abholt. Die Landung im Video.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies