ATR 72-600 in Indigo-Farben: Der Hersteller hat gute Chancen.

ATR, Airbus oder EmbraerIndigo möchte hundert Regionalflugzeuge kaufen

Die größte indische Airline braucht neue Flugzeuge für regionale Strecken im Land. Ein Hersteller liegt wohl vorne im Rennen.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Systems Engineer - Electrical Focus

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Es scheint, als befinde sich Indigo seit einer Weile im Kaufrausch. Im Juni 2023 ging es mit einer Rekordbestellung von 500 Flugzeugen bei Airbus los. Ein paar Monate später legte die Fluglinie mit zehn weiteren Flugzeugen nach. Und zuletzt bestellte die indische Airline sogar erstmals Langstreckenjets beim europäischen Flugzeugbauer.

Indigo erhält mindestens 30 A350 und steigt damit ab 2027 ins Langstreckengeschäft ein. Die Fluglinie hält zudem Optionen, um den Kauf auf bis zu 100 Jets aufzustocken. Jetzt orientiert sich die Fluggesellschaft auch im Bereich der Regionalstrecken in Richtung einer neuen Bestellung, berichtet die Zeitung Economic Times.

Gespräche mit drei Herstellern

Wie Quellen der Zeitung berichten, befinde Indigo sich in Gesprächen mit Airbus, ATR und Embraer. Mindestens 100 Flugzeuge für regionale Verbindungen möchte die Airline kaufen. Ob ein Hersteller oder mehrere das Rennen machen, ist nicht klar.

ATR werden laut der Zeitung Times Of India aktuell die besten Chancen eingeräumt. Denn bereits jetzt fliegen 42 der Turbopop-Flugzeuge für Indigo. Und der Hersteller hatte Indien erst kürzlich als wichtigsten Wachstumsmarkt ausgemacht.

60 Prozent des Inlandsmarktes

Gerade für Verbindungen in sekundäre Städte könnten die Propellerflugzeuge mit weniger Sitzen profitable Flüge ermöglichen. Laut der Economic Times sind aber auch der Airbus A220 und die E2-Reihe von Embraer noch im Rennen. Indigo ist mit einem Marktanteil von 60 Prozent der mit Abstand größte Anbieter von Inlandsflügen.

Mehr zum Thema

Airbus A350-900: Hat Indigo überzeugt.

Indigo bestellt 30 Airbus A350 - und kann auf 100 aufstocken

Indigo stock alte Bestellung bei Airbus um zehn A320 Neo auf

Indigo stock alte Bestellung bei Airbus um zehn A320 Neo auf

Indigo-Chef Pieter Elbers bei der Bekanntgabe der Order:

Indigo überholt Air India mit Bestellung für 500 Airbus-Jets

ticker-airbus-konzern-

Airbus signalisiert Gesprächsbereitschaft nach anhaltenden Streiks in Spanien

Video

boeing 787 dreamliner fenster knopf
Die Boeing 787 hat elektronisch dimmbare Kabinenfenster. Die Knöpfe für deren Bedienung müssen jedoch immer wieder ersetzt werden - auch, weil Fluggäste unnötig häufig drücken.
Timo Nowack
Timo Nowack
Ilyushin Il-114-300: Nur eingeschränkt zugelassen
Die russische Luftfahrtbehörde hat der Ilyushin Il-114-300 die Musterzulassung erteilt. Doch der Schritt hat einen Haken: Das neue Regionalflugzeug darf zunächst nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen abheben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Die brennende General Dynamics F-16 in Zakynthos: Der Pilot blieb unverletzt.
Nach einem Defekt am Fahrwerk musste eine General Dynamics F-16 der griechischen Luftwaffe auf der Insel Zakynthos notlanden. Der Pilot blieb unverletzt, doch der Kampfjet fing Feuer. Der Flughafen musste geschlossen werden.
Redaktion