Provinzflughafen in Indien: Kleinere Airports sollen gestärkt werden.

Billiger und angenehmer fliegenIndien plant Maximalpreise für Tickets

Indien will die Luftfahrt massiv voranbringen. Dazu sollen Passagiere auf kurzen Strecken billigere Tickets erhalten und neue Billig-Flughäfen gebaut werden.

Top-Jobs

Smartline

Commander / First Officer Cessna Latitude C680A (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna C560XLS (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Smartline

Commander / First Officer Cessna 525 (m/f/d)

Smartline Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Airport St. Gallen Altenrhein
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Interpersonal

Trainer (SFI/TRI/TRE, all genders)

Interpersonal trainerpool
Vollzeit
Hamburg
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt

Unzufriedenes Personal, unzufriedene Passagiere, Verluste und Rügen von internationalen Behörden – Indiens Luftfahrt ist nicht im besten Zustand. Das will die Regierung ändern. Ende Oktober stellte sie einen Plan vor, der zum Ziel hat, Indien zu einer der Top-3-Luftfahrtnationen der Welt zu machen. Momentan liegt das Land, was die Passagierzahlen betrifft, auf Platz 10.

Vor allem private Fluggesellschaften in Indien hatten kritisiert, dass die Regierung es ihnen schwer macht, zu wachsen, weil es zu viele Regeln gibt, die sie davon abhalten. Eine davon: Die 5/20-Regel. Die besagt, dass eine Fluglinie erst dann international fliegen darf, wenn sie mindestens fünf Jahre lang besteht und eine Flotte von mindestens 20 Flugzeugen besitzt. Diese Regel soll laut dem neuen Plan verschwinden. Auch ausländische Investitionen sollen vereinfacht werden.

Maximalpreise für Tickets

Für die Passagiere dürfte vor allem interessant sein, dass der Plan vorsieht, Fliegen preiswerter zu machen. Bestimmte kurze Flüge, so heißt es in dem Schreiben, sollen höchstens 2500 Rupien kosten (rund 35 Euro). So sollen die Inder angeregt werden, sich für gewisse Strecken für das Flugzeug zu entscheiden. Damit Airlines auch einen Anreiz haben, die Tickets billig anzubieten, will die Regierung ihnen Subventionen oder steuerliche Vorteile anbieten.

Indien hat zudem das Problem der Geisterairports. Viele Flughäfen werden von keiner einzigen Airline angeflogen – obwohl in den Regionen genug Passagiere vorhanden wären. Diese sollen durch Investitionen wiederbelebt werden. Auch ganz neue Flughäfen sind im Gespräch. Dabei denkt Indien aber nicht daran, Prestigeobjekte zu bauen. Vielmehr geht es auch hier darum, die Luftfahrt in die Regionen zu bringen. Dafür nutzte man den Begriff der «No-Frills-Flughäfen» – angelehnt an das Modell der Billigairlines, die nur das nötigste bieten, um so aber möglichst preiswert zu bleiben.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

alaska airlines missionarin
Eine christliche Influencerin hielt in einem Flugzeug von Alaska Airlines unaufgefordert eine Rede über Gott und Jesus - und das nicht zum ersten Mal. Nun musste sie am Gate weiterpredigen.
Timo Nowack
Timo Nowack
airbus a321 neo jetsmart sprayer
Sprayer haben am Flughafen Santiago de Chile einen Airbus A321 Neo besprüht, der noch nicht mal ein Jahr alt ist. Es handelt sich um einen von drei Jets im Besitz von Jetsmart, die Wizz-Air-Farben tragen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Boeing AH-64 Apache - in 19 Armeen rund um den Erdball unterwegs
Militärfluggeräte kommen und gehen. Der Apache bleibt. Der Kampfhubschrauber flog vor mehr als 50 Jahren zum ersten Mal und wird wohl noch bis 2060 im Dienst der US Army und weiterer Armeen bleiben. Dies liegt nicht nur an seiner Panzerung und seiner Wendigkeit.
gerard al fil
Gérard Al-Fil