Provinzflughafen in Indien: Kleinere Airports sollen gestärkt werden.

Billiger und angenehmer fliegenIndien plant Maximalpreise für Tickets

Indien will die Luftfahrt massiv voranbringen. Dazu sollen Passagiere auf kurzen Strecken billigere Tickets erhalten und neue Billig-Flughäfen gebaut werden.

Top-Jobs

Sparfell Logo

CAMO Engineer f/m/d (full time) in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
DERTOUR Logo

Reiseleiter (m/w/d)

Reiseveranstalter
DERTOUR Destination Services AG
Griechenland
Spanien
Portugal
Top jobs
Lübeck

Safety Manager (m/w/d) am Flughafen Lübeck

Lübeck
Feste Anstellung
Flughafen Lübeck
Deutschland
Vollzeit
Top jobs
Condor Logo Stelle

Duty Manager Ground Handling Center im Schichtdienst (m/w/d)

Feste Anstellung
Condor Flugdienst GmbH
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Unzufriedenes Personal, unzufriedene Passagiere, Verluste und Rügen von internationalen Behörden – Indiens Luftfahrt ist nicht im besten Zustand. Das will die Regierung ändern. Ende Oktober stellte sie einen Plan vor, der zum Ziel hat, Indien zu einer der Top-3-Luftfahrtnationen der Welt zu machen. Momentan liegt das Land, was die Passagierzahlen betrifft, auf Platz 10.

Vor allem private Fluggesellschaften in Indien hatten kritisiert, dass die Regierung es ihnen schwer macht, zu wachsen, weil es zu viele Regeln gibt, die sie davon abhalten. Eine davon: Die 5/20-Regel. Die besagt, dass eine Fluglinie erst dann international fliegen darf, wenn sie mindestens fünf Jahre lang besteht und eine Flotte von mindestens 20 Flugzeugen besitzt. Diese Regel soll laut dem neuen Plan verschwinden. Auch ausländische Investitionen sollen vereinfacht werden.

Maximalpreise für Tickets

Für die Passagiere dürfte vor allem interessant sein, dass der Plan vorsieht, Fliegen preiswerter zu machen. Bestimmte kurze Flüge, so heißt es in dem Schreiben, sollen höchstens 2500 Rupien kosten (rund 35 Euro). So sollen die Inder angeregt werden, sich für gewisse Strecken für das Flugzeug zu entscheiden. Damit Airlines auch einen Anreiz haben, die Tickets billig anzubieten, will die Regierung ihnen Subventionen oder steuerliche Vorteile anbieten.

Indien hat zudem das Problem der Geisterairports. Viele Flughäfen werden von keiner einzigen Airline angeflogen – obwohl in den Regionen genug Passagiere vorhanden wären. Diese sollen durch Investitionen wiederbelebt werden. Auch ganz neue Flughäfen sind im Gespräch. Dabei denkt Indien aber nicht daran, Prestigeobjekte zu bauen. Vielmehr geht es auch hier darum, die Luftfahrt in die Regionen zu bringen. Dafür nutzte man den Begriff der «No-Frills-Flughäfen» – angelehnt an das Modell der Billigairlines, die nur das nötigste bieten, um so aber möglichst preiswert zu bleiben.

Mehr zum Thema

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Lufthansa Cargo rechnet mit Wachstum und setzt auf Asien

Platz 10: Moskau - St.Petersburg. 117 Flüge pro Tag.

Die zehn verkehrsreichsten Routen der Welt

Shanghai in China: Eines der Asien-Ziele von Lufthansa.

Asien-Flüge machen Lufthansa Sorgen - Strecken stehen auf Prüfstand

Ausgelöste Notrutsche: Der Flug fand nicht statt.

Frau aktiviert versehentlich Notrutsche - und alle steigen aus

Video

Die Boeing 757 des Justizministeriums der USA nach der Landung in New York: Diktator an Bord.
Nach dem nächtlichen Zugriff der U.S. Army in Caracas endet der Weg des venezolanischen Machthabers vor einem Gericht in New York – an Bord einer 36 Jahre alten Boeing 757 des Justizministeriums der USA.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Die verunglückte ATR 72 von Buddha Air: Überschoss die Landebahn in Bhadrapur.
Bei der Landung in Bhadrapur konnte eine ATR 72 von Buddha Air nicht rechtzeitig abbremsen. Sie schoss 300 Meter über die Piste hinaus. Sieben Menschen wurden dabei verletzt.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
evakuierung flugzeug koffer
Immer häufiger ist zu beobachten, dass Fluggäste bei Evakuierungen mit ihrem Handgepäck das Flugzeug verlassen - und damit ihr eigenes und fremde Leben riskieren. Der Airline-Dachverband Iata will nun mithilfe einer psychologischen Studie herausfinden, was Fluggesellschaften dagegen tun können.
Timo Nowack
Timo Nowack