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Indien zieht Investoren an

Der indische Markt scheint auf Erholungskurs. Nach Jet Airways mit Etihad und Tata mit Air Asia soll nun auch Spicejet mit Investoren verhandeln.

Spicejet

Spicejet: Beliebt am Golf.

Noch vor einem Jahr sah es auf Indiens Luftfahrtmarkt ziemlich düster aus. Schwarze Zahlen schrieb kaum eine Fluggesellschaft. Die einst führende und sehr beliebte Kingfisher Airlines kämpfte ums Überleben – und musste am Ende aufgeben. Die Anbieter litten unter hohen Steuern und strengen Restriktionen. Und das erkannte die Regierung schließlich. Sie öffnete den Markt für ausländische Investoren. Ein Schritt, der nun Erfolg zeigt.

Bereits zwei Kooperationen gibt es nun auf dem indischen Markt: Etihad aus Abu Dhabi stieg bei Jet Airways ein und Air Asia tut sich mit der indischen Industriegruppe Tata zusammen, um einen neuen Billiganbieter für das Land zu schaffen. Wie die Zeitung India Today nun berichtet, ist bald ein dritter Deal zu erwarten. Der Billiganbieter Spicejet befände sich in Gesprächen mit einer ausländischen Fluggesellschaft.

Mehrere Interessenten

Wer genau sich für Spicejet interessiert, ist nicht erkannt. Doch laut anderen Branchenquellen muss es ein Anbieter aus Golfregion sein. Nachdem sich Etihad Jet Airways schnappte, würden die anderen sich nun um Marktanteile in Indien reißen. «Sie haben den Vorteil, dass sie sich in der Mitte der Routen befinden und wollen daraus nun Bares machen», so die Quelle.

Von Spicejet heißt es nur, dass man sich bereits seit der Freigabe für ausländische Investoren im vergangenen Jahr immer wieder mit Airlines unterhalte. «Die Zeit ist noch nicht reif, solche Nachrichten zu bestätigen oder zu verneinen», so Spicejet in einer Mitteilung. Vor einigen Monaten kamen bereits Gerüchte über Gespräche mit Kuwait und Qatar Airways auf. Doch von diesen beiden ist nun nicht mehr die Rede.



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