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Indien erteilt Air Arabia Absage

Air Arabia will als Naitonalairline von Ras al-Khaimah nach Indien fliegen. Doch aus New Delhi hat sie bereits zum zweiten Mal eine Absage erhalten.

Air Arabia

Airbus A320 von Air Arabia: Die Airline darf nicht von Ras al-Khaimah nach Indien.

Nachdem RAK Airways im Januar 2014 pleite gegangen war, ernannte die Regierung die bisherige Konkurrentin Air Arabia zur neuen Nationalairline von Ras al-Khaimah. Vom Emirat aus fliegt sie als größte Anbieterin unter anderem Bangladesch, Nepal und Pakistan an. Geplant war auch, bald Flüge nach Indien zu starten. Doch daraus wird nichts.

Wie die Zeitung The Hindu berichtet, hat die indische Regierung den Antrag Air Arabias auf eine Betriebslizenz für Flüge zwischen Ras al-Khaimah und Indien bereits zum zweiten Mal abgelehnt. Der Grund: Die Fluglinie fliegt bereits ab Sharjah nach Indien und habe dafür die Genehmigung erhalten. Man könne aber nicht als Hauptanbieter ab zwei verschiedenen Ländern operieren.

Unklar, welcher Nationalanbieter

Air Arabia wollte die Rechte auf zehn verschiedene Destinationen haben, die RAK Airways früher angeflogen hatte. Ab Sharjah, was ebenfalls zu den Vereinigten Arabischen Emiraten gehört, fliegt Air Arabia 115 Mal in der Woche nach Indien und bedient dort 13 Destinationen.

Air Arabia habe es nicht geschafft, zu beweisen, dass sie wirklich als Nationalairline von Ras al-Khaimah nach Indien fliegen. Man habe das Emirat dazu aufgerufen, den Beweis dafür zu erbringen, so ein Mitarbeiter des Luftfahrtministeriums laut The Hindu.



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