Honda Jet Elite und Honda-Aircraft-Chef Fujino.

Interview mit Michimasa Fujino, Honda Aircraft«In Japan nutzen nicht viele Leute Businessjets»

Honda-Aircraft-Chef Michimasa Fujino spricht über den neuen Jets namens Elite, die Partnerschaft mit All Nippon Airways und Synergien mit der Automobilsparte.

Top-Jobs

Goldeck Logo

Kapitän Pilatus PC-12NGX (f/m/d)

Goldeck-Flug Gesellschaft m.b.H.
Vollzeit
Top jobs
Wien / Wiener Neustadt
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Sparfell Logo

Captain/First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

SPARFELL Luftfahrt GmbH
Vollzeit
Vienna
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Business Aviation
Pilatus Logo

Mechaniker Flugzeugkomponenten (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Honda Aircraft hat Ende Mai eine neue Version des Honda Jet präsentiert. Der Honda Jet Elite hat unter anderem 17 Prozent mehr Reichweite, ein neues Avioniksystem und leisere Treibwerke. aeroTELEGRAPH hat mit Michimasa Fujino gesprochen, dem Chef der im US-Bundesstaat North Carolina ansässigen Honda-Tochter.

Wird der Honda Jet Elite den Honda Jet ersetzen, oder werden beide nebeneinander existieren?

Er wird ihn ersetzen, aber es gibt eine Übergangsperiode von rund drei bis vier Monaten, in der beide Modelle produziert werden.

Wie ist der Preisunterschied zwischen dem alten und dem neuen Modell?

Er liegt im Bereich von 300.000 Dollar.

Wird es auch die Möglichkeit geben, den jetzigen Honda Jet nachzurüsten?

Einige Kunden rufen bereits deshalb an. Einige wollen zum Beispiel nur mehr Reichweite, andere wollen alles. Wenn sie alles wollen, könnte das teurer werden, als einen neuen Jet zu kaufen. Daher prüfen wir zurzeit, was die besten Arrangements für die Kunden sind.

Sie haben eine Partnerschaft mit ANA All Nippon Airways. Suchen Sie weitere Partner?

Ja, das tun wir. Und die Partnerschaft mit ANA ist wichtig, weil nicht viele Leute in Japan Businessjets nutzen oder auch nur wissen, wie man einen Charterflieger bucht. Durch die Kooperation werden die ANA-Kunden erkennen, wie komfortabel und effizient das ist. Sie müssen nicht in den Vereinigten Staaten anrufen und können auf Japanisch reservieren. Es ist viel zugänglicher.

Honda baut nicht nur Flugzeuge, sondern auch Autos, Motorräder und mehr. Gibt es Synergien?

Wir sehen uns als Mobilitätsunternehmen. Und mit Auto- oder Motorrad-Führungskräften zu sprechen, gibt mir manchmal sehr gute Hinweise auf Kundenvorlieben und Änderungen beim Lifestyle. Wir sind zwar nicht in der Lage, die selben Technologien einsetzen, aber Ideen zur Innenausstattung können zum Beispiel sehr nützlich sein.

Und in die andere Richtung?

Ich denke, dass es Synergie-Effekte geben kann für die nächste Generation der Automobiltechnologie. Mit dem Start von autonomen Fahrzeugen wird diese Welt komplexer. Für Jets haben wir sehr systematische Prozesse, um Sicherheitsaspekte zu verifizieren und zu validieren. Diese könnten auch in die Automobilwelt eingeführt werden.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen des Honda Jet Elite.

Mehr zum Thema

Honda Jet Elite: Fliegt leiser.

Honda pimpt den Jet

Honda Jet: Neuer Großkunde aus dem eigenen Land.

ANA hilft Honda auf die Sprünge

Eine Arbeiterin im Honda-Jet-Werk in North Carolina: Der Bau des ersten Echelon läuft.

Honda startet mit Bau ihres größten Flugzeugs

Der neue Honda Jet: Die Maschine heißt ab sofort Echelon.

Honda will mit Echelon neues Kapitel aufschlagen

Video

Der Airbus A350-1000 ULR mit der Kennung F-WULR ist um 10:43 Ortszeit zum ersten Mal auf australischem Boden gelandet.
Ohne Passagiere, aber mit über tausend Sensoren an Bord, ist der erste Airbus A350-1000 ULR für Qantas Project Sunrise in Melbourne gelandet. Der Testjet legte die Strecke von Toulouse in nicht ganz 20 Stunden zurück, noch in unlackierter Green Livery.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die VA-1X von Vertical Aerospace: Zeigte in Farnborough, was sie kann.
Elektrische Senkrechtstarter gelten als eines der Zukunftsthemen der Luftfahrt. Auf der Farnborough Airshow demonstrierte Vertical Aerospace eindrucksvoll die Fähigkeiten seines Prototyps. Bis Passagiere regelmäßig mit Evtols fliegen, dürfte allerdings noch einige Zeit vergehen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Airbus A340-300 von Mahan Air bei der Landung im Jemen: Der Airport ist seit zehn Jahren gesperrt.
Ein Airbus A340 von Mahan Air weicht auf einen seit über zehn Jahren gesperrten Flughafen aus, nachdem Regierungstruppen die Landebahn in Sanaa beschossen haben. Die Regierung hat den gesamten Luftverkehr ausgesetzt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies