Stark belastbar: Humanoide Roboter angelehnt an diesen HRP-4 von Kawada Industries sollen Airbus-Mitarbeiter unterstützen.

AutomatisierungHumanoider Roboter soll Airbus-Flugzeuge bauen

Airbus-Mitarbeiter müssen sich warm anziehen: Ein freundlicher Roboter an ihrer Seite soll ihnen bald schon die schwersten Arbeiten abnehmen.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Noch arbeiten 52.000 Menschen an 16 verschiedenen Standorten in Europa an der Fertigung von Airbus-Flugzeugen – in Deutschland allein 21.300 Arbeitskräfte. Bald aber sollen humanoide Roboter ihnen die schwierigsten Aufgaben abnehmen. Das Unternehmen startete ein Roboter-Program gemeinsam mit dem japanischen Nationalen Institut für Advanced Science und Technology (AIST) und dem französischen Zentrum für Wissenschaftliche Forschung (CNRS).

Mit prall gefüllten Orderbüchern möchte Airbus die Produktivität in seinen Werken weiter steigern: «Die Einführung von humanoiden Robotern in aeronautischen Fertigungslinien soll menschliche Arbeitskräfte bei den anstrengendsten Aufgaben entlasten, so dass hochausgebildete Fachkräfte mehr Zeit für hochwertige Arbeiten haben», sagt Sébastien Remy, der die Innovation bei Airbus Group leitet.

Problem Auge-Hand-Koordination

Die Roboter sollen gezielt eine menschenähnliche Form haben, um ihre Feinmotorik und Versatilität zu verbessern: «So kann man sie in einer Vielzahl von Umgebungen und Aufgaben einsetzen, ohne die Arbeitsprozesse, die zunächst für Menschen entworfen wurden, zu verändern.»

Die Entwicklung wird in den 2004 eingerichteten gemeinsamen Forschungsstätten von AIST und CNRS im japanischen Tsukuba starten. Noch sind aber Hürden zu überwinden: Die Roboter brauchen neuartige Algorithmen, um eine menschenartige Auge-Hand-Koordination hinzubekommen. Den Robotern sollen echte Aufgaben aus den Airbus-Werken gestellt werden, die von Jahr zu Jahr komplexer werden.

Mehr zum Thema

ticker-frankreich

Frankreich bestellt acht Airbus-Drohnen U050 Capa-X

Airbus A330 von Discover Airlines: Das Flugzeug ist der erste Airbus, der mit Aeroshark nachgerüstet wird.

Dieser Airbus wird gesharkt: In Dresden bekommt erstmals ein Airbus A330 die sparsame Haifischhaut

Der Airbus-A350-F-Prototyp mit der Seriennummer 700: Trägt einen Paketlook, der aus einem Designwettbewerb hervorgegangen ist.

Anonymer Kunde bestellt acht Airbus A350 F

Airbus A330 Neo: Zuletzt kaum ausgeliefert.

Airbus entdeckt Qualitätsproblem bei Produktion des A330 Neo

Video

Die Notrutsche wird abtransportiert: Verzögerungen beim Abflug der Boeing 767 von Austrian Airlines.
Eine versehentlich ausgelöste Notrutsche sorgte bei einer Boeing 767 von Austrian Airlines in Montreal für Verspätung. Die Rutsche musste ausgebaut und die betroffene Tür gesperrt werden. Dadurch durften statt 209 nur noch 141 Passagiere mit nach Wien fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
Flughafen Gander am 11. September 2001: 38 Großraumflugzeuge strandeten an dem kanadischen Airport.
Nach den Anschlägen vom 11. September 2001 sperrten die USA ihren Luftraum. Fast 240 Flugzeuge auf dem Weg ins Land konnten nicht mehr umkehren. Kanada nahm sie auf – und musste innerhalb weniger Stunden Zehntausende gestrandete Reisende unterbringen und versorgen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
regent viceroy first flight
Der amerikanische Hersteller Regent will seine Seegleiter in Küstenregionen in aller Welt liefern. Jetzt hat das Bodeneffektfahrzeug Viceroy erstmals einen bemannten Flug absolviert. Und die Zulassung verläuft anders als bei einem Flugzeug.
Timo Nowack
Timo Nowack