VTOL-Flieger sind en vogue: Airbus arbeitet im Silicon Valley an einem <a href="http://www.aerotelegraph.com/so-soll-airbus-luft-taxi-aussehen">Luft-Taxi-Projekt namens Vahana.</a> Boeing tüftelt mit der Tochter Aurora Flight Sciences an einem Taxi der Lüfte. Bereits recht groß ist der amerikanische Anbieter Zee Aero. Daneben gibt es Firmen wie Joby mit dem S2, Volocopter aus Deutschland oder die chinesische Drohnenbauer Ehang.

Projekt VahanaSo soll Airbus' Luft-Taxi aussehen

Airbus arbeitet im Silicon Valley daran, den Stadtverkehr zu revolutionieren. Jetzt präsentiert der Flugzeugbauer erste Details aus dem Projekt Vahana.

Top-Jobs

bwlv

Fluggerätmechaniker (m/w/d)

BWLV-Motorflugschule Hahnweide
Vollzeit
Kirchheim/Teck
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Hahnair Logo

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung

Vahana heißen im Hinduismus die Reittiere der Götter. Der Flugzeugbauer Airbus hat sich also hohe Ziele gesteckt, als er sein Luft-Taxi-Projekt so nannte: Unter dem Namen Vahana arbeitet die Innovationsabteilung A³ im Silicon Valley daran, Airbus in den Stadtverkehr zu bringen.

Im Sommer hieß es, man arbeite an einer Art selbstfliegendem Luft-Taxi, das per App bestellbar sei wie ein Uber-Wagen und mehrere Personen transportieren könne. Was Vahana jetzt in einem Blogeintrag präsentiert, fällt aber vorerst eine Nummer kleiner aus: Das Flugzeug mit acht Rotoren und Landekufen im Stil eines Hubschraubers soll nur eine Person befördern.

Prototyp vor Ende 2017

«Das Flugzeug, das wir bauen, braucht keine Landebahn, es ist selbstfliegend und kann automatisch Hindernisse und andere Flugzeuge erkennen und ihnen ausweichen», schreibt A³-Chef Rodin Lyasoff. Es soll einen einzelnen Passagier oder Fracht transportieren und das erste zertifizierte Passagierflugzeug ohne Pilot werden. «Wir wollen einen Prototypen in voller Größe vor Ende 2017 fliegen», kündigt Lyasoff an. 2020 will man dann etwas vorführen, das theoretisch auch in die Serienproduktion gehen kann.

Durch die vollständige Automatisierung will Airbus menschliche Fehler minimieren. «Unser Flugzeug wird vorgegebenen Flugrouten folgen, mit nur geringfügigen Abweichungen, falls es Hindernissen ausweichen muss», schreibt Lyasoff weiter. An dieser Stelle bleibt unklar: Bedeuten die vorgegebenen Routen nur, dass weder der Passagier noch ein Pilot steuert? Oder arbeitet Airbus vielleicht doch eher an einer Art Ein-Personen-Linienbus der Lüfte und nicht an einem Luft-Taxi, dessen Ziel frei wählbar ist.

Zur Sicherheit ein Fallschirm

Das Flugzeug soll sicher fliegen, selbst wenn ein Motor ausfällt, heißt es. Und: «Im unwahrscheinlichen Fall einer schweren Störung wird das Vehikel einen ballistischen Fallschirm auslösen, der auch in niedriger Höhe funktioniert», schreibt A³-Chef Lyasoff.

Sehen Sie oben in der Bildergalerie erste Eindrücke des Luft-Taxis.

Mehr zum Thema

Der Airbus A380 mit der Kennung 9M-MNE bei der Ankunft in Tarbes 2022: Seit 2024 als 2-JEYL registriert.

Was aus Airbus' zweitem A380 mit Guernsey-Kennzeichen wird

ticker-airbus-konzern-

Airbus erhält 25-Jahres-Vertrag für Cybersicherheit in Frankreich

Die G-POWM von Titan Airways: Wird bald als 9H-ZTE registriert.

Titan Airways meldet Airbus-Werksshuttle-Flieger in Malta an

Tragflächen-Produktion bei Airbus in Broughton: Für den A321 Neo liegen viele Bestellungen vor.

Airbus investiert in ehemalige A380-Flügelfertigung, um A321-Produktion hochzufahren

Video

Ex-Swissair-Personalchef Matthias Mölleney zum Unglück von Flug SR1111: «...»
Als Flug SR111 von Swissair vor Halifax abstürzte, war Matthias Mölleney erst seit 95 Tagen Personalchef der Airline. Plötzlich musste er die Angehörigen und Mitarbeitenden betreuen und zugleich den Flugbetrieb aufrechterhalten. Fast drei Jahrzehnte später erinnert er sich an die schwersten Tage seiner Karriere – und an die Lehren für das spätere Grounding.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
aeroTELEGRAPH-Herausgeber Stefan Eiselin zum Unglück von Flug SR1111: «»
Rauch im Cockpit, ausfallende Instrumente und schließlich ein nicht mehr kontrollierbares Flugzeug: Der Absturz von Flug SR111 von Swissair kostete 229 Menschen das Leben. Die Erkenntnisse aus der Katastrophe führten später zu neuen Sicherheitsregeln – und wirken bis heute nach.
Christopher Scheffelmeier
Christopher Scheffelmeier
Testflug für die Autoland-Zertifizierung für den Pilatus PC-12: Die Testcrew musste nicht eingreifen.
Knopf drücken, und der Rest passiert von selbst. Pilatus zeigt erstmals, wie Autoland den PC-12 Pro sicher auf die Piste bringt. Easa und FAA haben das System nun für das Flugzeug zugelassen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies