Fotos und VideosGummipuppen-Skandal bei Air New Zealand

Ein Pilot posiert mit einer Gummipuppe im Cockpit, eine Flugbegleiterin spuckt Wasser in den Gang und beleidigt Passagiere: Die deplatzierten Bilder von Angestellten sorgen für Aufruhr bei Air New Zealand.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Team Leader Account Management

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
HahnAir

Compliance Monitoring Manager (all genders)

Hahn Air Lines GmbH
Vollzeit
Düsseldorf
Top jobs
Deutschland
Feste Anstellung
Luftfahrt
Etihad Job

Captain A320

Etihad Airways
Vollzeit
Abu Dhabi
Top jobs
United Arab Emirates
Feste Anstellung
Etihad Job

First Officer A320

Abu Dhabi
Feste Anstellung
Etihad Airways
United Arab Emirates
Vollzeit
Top jobs

Es ist wohl eines jener Dinge, die man als Vorstandsvorsitzender eher ungern erledigt. Sich öffentlich für etwas hinzustellen, für das man wirklich nichts kann. Genau das musste Christopher Luxon dieser Tage aber tun. Der Chef von Air New Zealand musste vor die Kameras treten und öffentlich über einen Skandal sprechen, der in Neuseeland für Aufruhr sorgt.

Vergangene Woche waren gleich zwei deplatzierte Aufnahmen von Angestellten von Air New Zealand in den Sozialen Medien aufgetaucht. In einem Fall geht es um Fotos, auf denen ein Kopilot in Uniform mit einer Gummipuppe im Cockpit zu sehen ist. Im anderen geht es um ein Video, das eine Flugbegleiterin in Uniform zeigt, die durch den Gang im Flugzeug geht und Wasser spuckt. Das Filmchen ist untertitelt: «Ich wünschte, ich könnte so auf Passagieren spucken.»

Die ganze Belegschaft enttäuscht

«Wir sind entsetzt», so ein Sprecher von Air New Zealand. Das Verhalten der Beteiligten widerspreche klar den Vorschriften. Zudem widersprächen sie auch dem ganz normalen Anstand. In der Videobotschaft erklärte Luxon, mit ihrem Verhalten hätten die Beteiligten die ganze Belegschaft enttäuscht. Man nehme den Vorfall sehr ernst.

Die Aufnahmen sind nicht neu, aber erst jetzt aufgetaucht. Sie sind vier- und einjährig. Einer der Verursacher des Skandals arbeitet denn auch bereits nicht mehr bei Air New Zealand. Der andere wurde vom Dienst suspendiert.

Mehr zum Thema

ticker-air-new-zealand

Hohe Treibstoffkosten drücken Air New Zealand tief ins Minus

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand will Passagiere innerhalb von 20 Minuten nach Anullierung umbuchen

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand: Elektroflugzeug Alia von Beta Technologies zu klein

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand und Air Chathams bauen Zusammenarbeit aus

Video

airbus a330 200 iran air
Ausnahmen sind offenbar nicht geplant: Der US-Finanzminister kündigt an, ab Mittwoch alle Unternehmen zu sanktionieren, die mit jedweder iranischen Fluggesellschaft zusammenarbeiten. So wollen die Vereinigten Staaten die Airlines international lahmlegen.
Timo Nowack
Timo Nowack
midway atoll usfws
Die USA müssten mindestens 100 Millionen Dollar investieren, um den Flughafen des Midway Atolls betriebsbereit zu halten. Etliche Airlines und der Flugzeugbauer Boeing werben für die Investition - obwohl es so gut wie keine Starts und Landungen an dem Airport gibt.
Timo Nowack
Timo Nowack
Feuerwerk und Flugzeug: Keine gute Kombination.
Feuerwerk und Flugzeuge sind keine gute Kombination. Das zeigte sich am Flughafen Mundo Maya in Guatemala, als ein Airbus A320 von Avianca zur Landung ansetzte.
Laura Frommberg
Laura Frommberg