Fotos und VideosGummipuppen-Skandal bei Air New Zealand

Ein Pilot posiert mit einer Gummipuppe im Cockpit, eine Flugbegleiterin spuckt Wasser in den Gang und beleidigt Passagiere: Die deplatzierten Bilder von Angestellten sorgen für Aufruhr bei Air New Zealand.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Es ist wohl eines jener Dinge, die man als Vorstandsvorsitzender eher ungern erledigt. Sich öffentlich für etwas hinzustellen, für das man wirklich nichts kann. Genau das musste Christopher Luxon dieser Tage aber tun. Der Chef von Air New Zealand musste vor die Kameras treten und öffentlich über einen Skandal sprechen, der in Neuseeland für Aufruhr sorgt.

Vergangene Woche waren gleich zwei deplatzierte Aufnahmen von Angestellten von Air New Zealand in den Sozialen Medien aufgetaucht. In einem Fall geht es um Fotos, auf denen ein Kopilot in Uniform mit einer Gummipuppe im Cockpit zu sehen ist. Im anderen geht es um ein Video, das eine Flugbegleiterin in Uniform zeigt, die durch den Gang im Flugzeug geht und Wasser spuckt. Das Filmchen ist untertitelt: «Ich wünschte, ich könnte so auf Passagieren spucken.»

Die ganze Belegschaft enttäuscht

«Wir sind entsetzt», so ein Sprecher von Air New Zealand. Das Verhalten der Beteiligten widerspreche klar den Vorschriften. Zudem widersprächen sie auch dem ganz normalen Anstand. In der Videobotschaft erklärte Luxon, mit ihrem Verhalten hätten die Beteiligten die ganze Belegschaft enttäuscht. Man nehme den Vorfall sehr ernst.

Die Aufnahmen sind nicht neu, aber erst jetzt aufgetaucht. Sie sind vier- und einjährig. Einer der Verursacher des Skandals arbeitet denn auch bereits nicht mehr bei Air New Zealand. Der andere wurde vom Dienst suspendiert.

Mehr zum Thema

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand erhöht Preise wegen teurem Kerosin

ticker-air-new-zealand

Triebwerksprobleme kosten Air New Zealand weiter Millionen

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand: Tests mit Elektroflugzeug zeigen auf Kurzstrecke enorme Kostenvorteile

ticker-air-new-zealand

Air New Zealand eröffnet temporäre Lookout Lounge in Auckland

Video

michael rousseau air canada
Nach dem tödlichen Unglück einer Bombardier CRJ 900 am New Yorker Flughafen La Guardia brachte der Chef von Air Canada sein Mitgefühl zum Ausdruck - allerdings nur auf Englisch. Nun kommt von hochrangiger Stelle eine Rücktrittsforderung - auch, weil es nicht der erste sprachliche Fauxpas ist.
Timo Nowack
Timo Nowack
united crj 450 interior
Neun Sitze weniger, dafür eine Business Class und mehr Komfort. United Airlines will bis 2028 rund 50 Regionalflugzeuge vom Typ Bombardier CRJ 200 umrüsten und verpasst ihnen dazu gleich einen neuen Namen: CRJ 450.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Boeing 737 von Ariana Afghan Airlines nach dem sie zum Stoppen kam: Keine Verletzten.
Eine Boeing 737 ist in Kabul nach der Landung von der Piste abgekommen. Niemand wurde verletzt. Das Flugzeug erlitt jedoch erhebliche Schäden. Ariana Afghan Airlines erklärt, solche Vorfälle seien keine Seltenheit, und verweist auf das Unglück in New York-LaGuardia.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin