Embraer 190 in den Farben von Greenland Express: Kampf gegen hohe Ticketpreise.

Airline-Fusion im hohen Norden

Greenland Express und Eyjaflyg aus Island schließen sich zusammen. Sie wollen künftig von Grönland und Island aus günstig nach Europa fliegen.

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«Ich werde nicht scheitern», schreibt Gert Brask in seiner Neujahrsbotschaft auf Facebook. Der Gründer der neuen grönländischen Fluggesellschaft Greenland Express gibt aber zu, dass 2013 nicht alles ideal gelaufen sei. Er entschuldige sich auch dafür, dass er den geplanten Starttermin vom letzten Sommer nicht eingehalten habe. Zuerst seien einige Schwierigkeiten zu überwinden gewesen. Nun aber habe man aber alle Bewilligungen und könne im März loslegen.

Und Brask plant mehr als je zuvor. Denn vor dem Start fusionierte seine Greenland Express mit der isländischen Eyjaflyg. Zusammen werde man jetzt günstige Flüge zwischen Europa, Nordamerika, Grönland und Island anbieten können, teilten sie in einer Medienmitteilung mit. Eyjaflyg oder Artic Air wird künftig Inlandsrouten in Island und Grönland abdecken. Dazu sollen neue ATR beschafft werden.

Flüge auch nach München geplant

Greenland Express selbst plant von den beiden internationalen grönländischen Flughäfen Narsarsuaq und Kangerlussuaq sowie vom isländischen Keflavik aus zuerst nach Kopenhagen und Aalborg in Dänemark zu fliegen. Später sollen weitere Strecken dazukommen. Geplant sind Flüge nach Kanada sowie nach Amsterdam, London und München. Brask rechnet auch mit Umsteigepassagieren, die vom dänischen Aalborg günstig nach Nordamerika kommen wollen. Starten will Greenland Express gemäß dem Fachportal CH Aviation mit einer von Denim Air geleasten Embraer 190.

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