Google Flights: Unentschlossene können sich mit Angeboten wie im Reisebüro-Schaufenster inspirieren lassen.

Suche ohne Ziel und DatumGoogle baut seine Flugsuche aus

Bei der Flugsuche von Google kann man sich jetzt Inspirationen für den nächsten Urlaub holen. Konkrete Ziele und Daten braucht es nicht mehr. Das entspricht einem Trend.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
k5 logo

Captain A320 (m/w/d)

K5-Aviation GmbH
München, Hamburg, Stuttgart
Feste Anstellung
Business Aviation
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Google Flights will mehr als nur Verbindungen und Preise anzeigen. Neu versucht die Flugsuchmaschine auch Inspiration zu bieten. Um Angebote zu erhalten, braucht man neuerdings weder einen Zielort, noch einen festgelegten Zeitpunkt anzugeben. Nun kann man auf Google Flights Reiseziele entdecken, indem man einfach seine ungefähren Präferenzen angibt.

Wer will, kann unter anderem aus Städtereise, Kultur, Shopping, Abenteuer oder Ökotourismus auswählen. Geografische Einschränkungen sind auch möglich – so kann man sich für einen Kontinent entscheiden oder auch eine Region. Auch beim Zeitpunkt ist man flexibel. Man kann etwa für einen ganzen Monat suchen oder sein Zeitfenster auf «eine Woche» oder «ein Wochenende» oder einen konkreten Termin  einschränken.

Idee nicht ganz neu

Sucht man beispielsweise derzeit auf dem deutschen Angebot nach einem Ziel für die Flitterwochen im Juni, werden Orlando für 780 Euro, Cancun für 623 Euro oder Bordeaux für 210 Euro ausgespuckt. Jede Anfrage wird mit Life-Flugpreisen ab dem nächsten Flughafen beantwortet, die sofort buchbar sind. Dazu passend werden an den Zielorten auch Hotelvorschläge sortiert nach Sternekategorien geliefert.

Einzelne Airlines haben eine ähnliche Funktionalität auf ihren Homepages schon länger angeboten. Aber noch keine setzt sie so konsequent um wie Google, zudem ist das Angebot natürlich breiter. Die neue Flugsuche, die der Internetriese ohne Ankündigung im Februar online stellte, funktioniert lokal – in Deutschland, Österreich und der Schweiz werden unterschiedliche Angebot angezeigt. Allerdings vermarktet Google diesen Service weder in den USA, noch im deutschsprachigen Raum, so dass die wenigsten Suchenden sie nutzen.

Es gibt bereits Konkurrenten

Google ist auch nicht die erste Website, die auf die Idee kommt, dass Reisende nicht immer wissen, was sie wollen – und mit ihrem Angebot einen Besuch im Reisebüro nachempfindet. Schon vor sechs Jahren startete Kayak die Funktion «Explore», die Reisenden Ziele zeigte, die sie für ein bestimmtes Budget ansteuern könnten. Im vergangenen September brachte das Startup Hipmunk eine Discover-Funktion auf ihre Mobil-Apps, bei denen Suchende Reiseideen auswählen konnten und dann die Ergebnisse nach Reisedaten filtern können.

Laut einer Umfrage, die Google beim Marktforschungsunternehmen Ipsos Media CT in Auftrag gab, sind 54 Prozent aller Amerikaner völlig offen, wenn sie die Suche für ihre Urlaubsplanung beginnen. In Europa sind die Werte bei Privatreisenden sicherlich nicht groß unterschiedlich.

Mehr zum Thema

Falcon 20E der DLR im Flug: das DLR hat zusammen mit Tuifly Flugrouten getestet, die die Entstehung von Kondensstreifen vermeiden.

KI gegen Kondensstreifen: Wie Google, Tui und das DLR Flugrouten neu denken

ticker google

Google erweitert Flugsuche um KI- Funktion: Angebote für flexible Reisende

Flusguche: Google führte eine neue Funktion ein.

Google findet künftig Reiseziele, an die Sie gar nicht gedacht haben

Flugzeug über Mailand: Icao und Google wollen belastbarere CO<sub>2</sub>-Berechnungen.

Warum CO2-Rechner so unterschiedliche Resultate liefern

Video

Der Moment vor dem Absturz: Die Cessna kollidiert mit dem Gleitschirm.
Eine Paragliderin überlebt mit Glück den Zusammenstoß mit einer Cessna. Der Unfall wirft Fragen auf: Wer muss wem ausweichen? Und warum sehen sich Motorpiloten und Gleitschirmpiloten im selben Luftraum oft erst im letzten Moment?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Ramy RC vor seinem Lufthansa-Airbus-A380: Ganz schön groß.
Ein Airbus A380 als Modellflugzeug klingt spektakulär – doch das von Ramy RC sprengt selbst in der Modellbauwelt die Dimensionen. Der Nachbau des Lufthansa-Superjumbos mit Speziallackierung ist fast neun Meter lang und kann tatsächlich fliegen.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin
condor flughafen zeichnen
Wer am Flughafen warten muss, kann einen künstlerischen Zeitvertreib ausprobieren. Zeichner Kevin Zych gibt eine kurze Videoanleitung dafür.
Timo Nowack
Timo Nowack