Airbus A380 von Emirates: Bald Dauergast in Nizza.

SuperjumboGnadenfrist für A380 dank Emirates?

Da es an Bestellungen mangelt, erwägt Airbus, die Produktion des A380 herunterzuschrauben. Nun winkt aber offenbar eine neue größere Order für den Superjumbo.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Crossmedia Marketing Content Redakteur (a)

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
Flightkeys

Subject Matter Expert (f/m/o)

Vienna
Feste Anstellung
Luftfahrttechnologie
Flightkeys GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Pilatus Logo

Allroundmitarbeiter Luftfahrzeug (a) Flugzeugmontage/-unterhalt

Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Flugzeugwerke AG
Schweiz
Vollzeit
Top jobs
sunny cars

Customer Service Expert (m/w/d)

München / Remote
Feste Anstellung
Autovermietung
Sunny Cars
Deutschland
30 - 40 Stunden
Top jobs

Nicht einmal Airbus selbst ist für den A380 besonders zuversichtlich. «Wir prüfen, ab 2019 weniger als eine Maschine im Monat zu bauen und wie wir dabei noch profitabel arbeiten», sagte Airbus-Programmchef Didier Evrard bei einem Treffen am Rande der Generalversammlung des Weltluftfahrtverbandes Iata in Cancun. Nun gibt es aber offenbar einen Hoffnungsschimmer für den Superjumbo: Wie in die Angelegenheit informierte Quellen der Nachrichtenagentur Bloomberg berichten, soll Emirates den Kauf von 20 neuen Airbus A380 erwägen.

Der Deal hätte nach Listenpreisen einen Wert von 8,7 Milliarden Dollar. Bei so großen Bestellungen sind aber in der Regel hohe Rabatte üblich. Allerdings sei laut den Quellen von Bloomberg noch nicht klar, wie viele Jets Emirates am Ende wirklich will. Die Gespräche befänden sich noch in einem sehr frühen Stadium. Aber soviel ist offenbar klar: Noch vor Ende 2017 könnte ein Deal abgeschlossen werden, die Auslieferungen sollen dann im Jahr 2020 stattfinden.

Größte Betreiberin des Airbus A380

Emirates ist die größte Betreiberin von Airbus’ Superjumbos. Insgesamt hat die Airline bisher 142 A380 bestellt. Bei der Golfairline fassen die Flugzeuge zwischen 489 und 615 Passagiere. Emirates hat Bloomberg in einer Email erklärt, dass man «zu diesem Zeitpunkt» keine Pläne habe, mehr A380 zu kaufen. Man befinde sich aber in Gesprächen mit den Herstellern über Updates und Verbesserungen von Flugzeugen.

Eine neue Bestellung könnte zumindest vorerst verhindern, dass Airbus die Produktion herunterschrauben muss. Der Hersteller hatte die Produktion von einst mehr als zwei pro Monat per 2017 auf 1,7 Flieger reduziert und wird 2018 auf einen Ausstoß von 1,0 A380 monatlich gehen. Und es droht ein weiterer Rückgang auf rund 0,8 Exemplare pro Monat.

Unterhalb wichtiger Grenze

Ein Stück pro Monat gilt als die Grenze, bei der Airbus beim Superjumbo noch profitabel arbeiten kann. Nicht nur Airbus hat indes Probleme damit, den Riesenjet zu verkaufen. Boeing fuhr die Produktion bei der 747-8 ebenfalls herunter, seit letztem Herbst beträgt sie nur noch 0,5 Exemplare pro Monat.

Mehr zum Thema

Airbus A380 von Emirates am Flughafen Dubai: Ein Superjumbo soll im Iran-Krieg bisher beschädigt worden sein.

Airbus A380 von Emirates am Flughafen Dubai bei iranischem Angriff getroffen

... D-AIMK ist am 12. März aus Manila nach Frankfurt zurückgekehrt.

Lufthansa holt Airbus A380 aus Abu Dhabi zurück - jedoch ohne Fluggäste an Bord

airbus a380 lufthansa 100 jahre muc 02

Das schillernde Leben des Airbus A380, der jetzt den XXL-Kranich trägt

british airways airbus a380 landing london heathrow-ref42999

So baut British Airways die Kabinen ihrer Airbus A380 um

Video

united airlines boeing 787 9 elevated relax row
Mehr Platz zum Liegen in der Economy: United Airlines führt ab 2027 Sitzreihen ein, die sich in eine Schlafcouch verwandeln lassen. Die amerikanische Fluggesellschaft folgt damit einem Konzept, das andere Airlines bereits vorgemacht haben.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
crj900 laguardia ntsb
Das Cockpit wurde völlig zerstört, die Piloten der Bombardier CRJ900 von Air Canada überlebten den Zusammenstoß mit einem Feuerwehrtruck nicht. Die Funkaufzeichnungen dokumentieren die dramatischen Momente vor dem Unglück.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
la guardia crj 900 air canada express
Am Flughafen LaGuardia in New York ist eine Bombardier CRJ900 von Air Canada nach der Landung mit einem Feuerwehrfahrzeug zusammengestoßen. Die beiden Piloten kamen ums Leben.
Timo Nowack
Timo Nowack