Eine Tecnam P2012 Traveller: Kundinnen und Kunden können ab sofort zwischen zwei Motoroptionen für den Neunsitzer wählen.

Traveller und SentinelTecnam lässt bei der P2012 das Kolbenmotorgefühl wieder aufleben

Der italienische Flugzeughersteller lässt Interessenten bei der P2012 Traveller jetzt zwischen zwei Motoren wählen. Eine neue Version der Tecnam-Maschine könnte dahinter stecken.

Top-Jobs

Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Luftfahrzeugmechaniker Flugbetrieb (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Teamleiter Montage & Support (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Leiter Zerspanung Kleinteile / Stv. Abteilungsleiter (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller

Während zahlreiche Hersteller die Vorzüge des vollelektrischen Fliegens lobpreisen, überraschte Tecnam kürzlich mit der Mitteilung, dass nach drei Jahren Entwicklungszeit ihr P-Volt-Programm einstellen. Die Zeit für ein vollelektrisches Flugzeug sei noch nicht reif, so die Begründung

Eine Woche später kommt die nächste Überraschung aus Capua bei Neapel. Kundinnen und Kunden der zweimotorigen Tecnam P2012 Traveller und Sentinel haben künftig zwei Antriebe zur Wahl. Standardmäßig waren bisher zwei Sechszylinder-Turbomotoren vom Typ TEO540C1A des amerikanischen Herstellers Lycoming verbaut.

Das Kolbenmotorgefühl kommt zurück

Der zweite Motor, der nun neu zur Wahl steht, ist der GTSIO-520-S, ein Getriebemotor von Continental. Er hat keine digitale Motorsteuerung (im Jargon: FADEC). Pilotinnen und Piloten müssen etwa Kraftstoffzufuhr wieder selbst regeln. Damit komme das «richtige Kolbenmotorgefühl» wieder zurück, so Tecnam-Manager und Testpilot Francesco Sferra.

Beide Motoren sind für jeweils 375 PS ausgelegt, wobei der Continental an einen Propeller mit drei Blättern und der Lycoming an einen Propeller mit vier Blättern gekoppelt ist. Die Tecnam P2012 Traveller kann bis zu neun Passagiere befördern. Die Sentinel ist die verstärkte Version für Spezialeinsätze wie Überwachungen.

Kurzstart-Version noch nicht zugelassen

Getriebemotoren laufen im Vergleich zu Motoren mit direktangetriebenen Propellern auf höheren Drehzahlen, die vom Getriebe reduziert werden. Dadurch können größere Propeller eingesetzt werden, was kürzere Starts- und Landungen möglich macht. Neu ist der Continental-Motor bei den Italiener allerdings nicht. Er wird die im vergangenen Jahr vorgestellte Tecnam P2012 Stol (short takeoff and landing) antreiben.

Die für kurze Pisten optimierte Maschine benötigt nur noch 426 Meter für den Start und 326 Meter zur Landung. Bei der P2012-Traveller mit Lycoming-Antrieb sind es 791 beziehungsweise 743 Meter. Zugelassen ist die Stol-Version bisher nicht, vielleicht ein Grund, warum Tecnam Kundinnen und Kunden nun die Wahl lässt.

Mehr zum Thema

Tecnam stellt Entwicklung von Elektroflugzeug P-Volt ein

Tecnam stellt Entwicklung von Elektroflugzeug P-Volt ein

Neue deutsche Fluggesellschaft Flyvbird setzt auf Tecnam P2012 Traveller

Neue deutsche Fluggesellschaft Flyvbird setzt auf Tecnam P2012 Traveller

Airbus-Konzeptflieger für CO2-freies Fliegen: Schon 2027 sollen Testflüge starten.

Kann die Luftfahrt überhaupt grün werden?

US-Präsident DOnald Trump: Er will inländische Jobs schützen.

US-Airlines hoffen auf Trumps Hilfe

Video

Das Heck ragt in den Himmel.
Eine Boeing 787 fiel am Gate in Frankfurt auf die Nase. Am Vortag soll es eine Fehlermeldung und einen Technikauftrag für den Dreamliner on Lufthansa gegeben haben.
Timo Nowack
Timo Nowack
guayaquil airbus a350 iberia
Es sollte ein freudiger Moment werden, aber endete mit einem Flugzeug, das nicht mehr abheben konnte. Am Flughafen Guayaquil in Ecuador ist ein Airbus A350 von Iberia beim Wassersalut mit einem Feuerwehrfahrzeug kollidiert.
Timo Nowack
Timo Nowack
Die D-ABPQ liegt auf der Nase: Die Boeing 787-9 sollte nach Los Angeles fliegen.
Zwischenfall am Flughafen Frankfurt: Das Bugfahrwerk einer Boeing 787 von Lufthansa knickte am Gate ein. Der Dreamliner wurde dabei erheblich beschädigt. Es gab auch mehrere Verletzte unter Crew und Bodenmitarbeitenden.
Stefan Eiselin
Stefan Eiselin