Start- und Landebahn von London City: Bald Basis einer neuen Airline?

Geheimnisvolle neue Airline

Odyssey Airlines will Direktflüge von London City nach New York anbieten. Damit greift sie British Airways an.

Top-Jobs

Sparfell Logo

Flight Operations Officer in Vienna (Austria)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

First Officer Embraer 550 / Legacy 500 (m/f)

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
Sparfell Logo

Compliance Monitoring Manager – Flight Operations

Vienna
Feste Anstellung
Business Aviation
SPARFELL Luftfahrt GmbH
Österreich
Vollzeit
Top jobs
LBV Logo

Sachbearbeiter:in Betriebssicherheit

Schönefeld (bei Berlin)
Feste Anstellung
Luftfahrtbehörde
Landesamt für Bauen und Verkehr
Deutschland
Vollzeit
Top jobs

Ins britische Handelsregister wurde Odyssey Airlines am 1. September eingetragen. Ihre Büros hat die neue Fluggesellschaft im Londoner Stadtviertel Islington. So viel steht fest. Aber alles andere ist derzeit noch ziemlich unklar. Telefonisch lassen sich die Verantwortlichen jedenfalls nicht erreichen. Und wer hinter dem Unternehmen steht, ist auch nicht bekannt. Wie die Nachrichtenagentur Reuters jedoch aus Luftfahrtkreisen erfuhr, plant die neue Airline Nonstop-Flüge vom Londoner City-Flughafen nach New York. Dabei sollen Jets der C-Series von Bombardier zum Einsatz kommen, die ausschließlich über eine Businessklasse verfügen.

Die Idee der neuen Airline klingt vielversprechend. Mit den Bombardier-Maschinen könnte Odyssey New York ohne Zwischenstopp und damit schneller als die Konkurrenz erreichen. Das würde direkt British Airways schmerzen. Sie bietet zweimal täglich Flüge von London City nach New York mit einem Businessflieger an. Doch sie verwendet einen Airbus A318. Und der muss wegen seiner kleineren Reichweite in Irland einen Tankstopp einlegen.

Einige Probleme

Mit dem Angebot wollen beide Anbieter die Banker ansprechen, die im Zentrum Londons arbeiten und möglichst rasch an die Wall Street gelangen wollen. Der Flughafen London City liegt in der Nähe des Londoner Finanzplatzes. Doch das ganze Unterfangen klingt vermutlich einfacher als es ist. Geschäftliche Vielflieger sind oft Mitglied in Bonusprogrammen der großen Airlines. Auf diese Weise kann es schwer werden für Odyssey Airlines, diese Kunden abzuwerben. In der Vergangenheit sind einige junge Airlines genau an diesem Problem gescheitert. So auch die vor Kurzem pleite gegangene Maxjet aus den USA. Laut Analysten ist ein Überleben für eine junge Fluggesellschaft nur in einer Allianz mit einer großen Airline möglich.

Bombardier bestätigte kürzlich, dass im Juni 20 Flugzeuge an Kunden verkauft worden seien, die anonym bleiben wollten. Einer davon sei ein europäischer Kunde, der andere eine bekannte Fluggesellschaft. Wie Reuters nun wissen will, sei der europäische Kunde Odyssey. Die britische Fluggesellschaft soll zehn der Maschinen geordert haben.

Mehr zum Thema

ticker-british-airways

British Airways bietet neue Avios-Only-Flüge ab London City an

Abfallendes Rad: Das Flugzeug flog ohne Probleme bis ans Ziel in London.

Airbus A350 von British Airways verliert beim Start in Las Vegas ein Rad

Embraer E190 von British Airways: Reisende mussten am 4. Januar acht Stunden in Amsterdam in dem Flugzeug ausharren.

Reisende müssen acht Stunden in einer Embraer E190 ausharren - am Boden

ticker-british-airways

British Airways erweitert Sommerangebot um drei Ziele

Video

Bildschirmfoto 2026-02-16 um 095023
Nach 16 Jahren im Dienst hat der Flugzeugbauer sein letztes Dreamliner-Testflugzeug ausgemustert. Die Boeing 787-8 sollte ursprünglich einen anderen Zweck bekommen.
Laura Frommberg
Laura Frommberg
Boeing 777 von Latam: Kurz danach wurde der Start abgebrochen.
Kurz vor dem Abheben entschied sich die Crew eines Fluges von Latam zum Startabbruch. Die Boeing 777-300 ER kam erst am Ende der 3700 Meter langen Piste von São Paulo-Guarulhos zum Stehen. Erfolgte der Abbruch zu spät?
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
Die Fokker 50 nach der Notlandung: Niemand kam bei dem Unglück ums Leben.
In Somalia musste eine Fokker 50 notlanden. Dabei ist das Flugzeug von Starsky Aviation über die Piste hinausgeschossen und am Strand zum Stillstand gekommen. Verletzt wurde niemand.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies