RyanairNach Landung in Frankfurt-Hahn klafft Loch im Flügel

Eine brandneue Boeing 737 von Ryanair kehrte nach technischen Problemen nach Frankfurt-Hahn zurück. Am Boden erwartete die Piloten eine Überraschung.

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Flug FR 5214 von Ryanair hätte die Reisenden am Dienstagabend (29. Januar) von Frankfurt-Hahn nach Bari bringen sollen. Doch statt in der süditalienischen Hafenstadt an der Adria fanden sich die Passagiere nach der Landung in Rheinland-Pfalz wieder. Die Piloten hatten kurz nach dem Start beschlossen, umzukehren, wie das auf Zwischenfälle spezialisierte Portal Aviation Herald berichtet.

Die Probleme begannen bereits wenige Sekunden nach dem Abheben. Nachdem die Piloten den Schalthebel zum Einfahren des Fahrwerks betätigten, blieb das Signal aus, das bestätigen würde, dass die Räder korrekt verstaut sind. Die Besatzung brach daraufhin den Steigflug ab und begann in rund 3100 Meter Höhe Schleifen zu fliegen.

Unklare Ursache

40 Minuten später setzte die Boeing 737-800 mit der Kennung EI-GXG wieder am Flughafen Hahn auf. Reibungslos verlief die Umkehr jedoch nicht. Bei der Sicherheitslandung durchbohrte der Träger des Fahrwerks die Tragfläche des gerade mal drei Monate alten Jets. Auf Bildern ist zu sehen, wie auf der Oberseite des linken Flügels ein rund zwei Meter langes Loch klafft. Es ist genau die Stelle, unter welcher der Träger-Holm des Fahrwerks positioniert ist.

Bisher ist völlig unklar, was zum Durchbruch des Flügels geführt hat. «In Übereinstimmung mit den üblichen Verfahren meldete die Besatzung den Vorfall der Flugverkehrskontrolle und das Flugzeug landete in Frankfurt-Hahn, wo die Passagiere zu einem Ersatzflugzeug gebracht wurden, das kurz darauf nach Bari abflog», so ein Ryanair-Sprecher. Man entschuldigt sich bei allen betroffenen Reisenden.

In der oben stehenden Bildergalerie sehen Sie Aufnahmen des beschädigten Flügels.

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